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Führungsposten: Kampf um die Frauenquote spaltet die Wirtschaft

Kaum ein Thema wird in den Unternehmen so kontrovers diskutiert, wie die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Führungsposten. Prominente Konzernchefs wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann lehnen sie verhement ab. Zugleich gehen namhafte Unternehmen nun freiwillig voran - auf Telekom und Eon folgen Bosch, Daimler, BMW und Airbus.

Henkel-Erbin Simone Bagel-Trah: Angst, dass Erfolgsfrauen als "Quotenfrauen" abgetan werden. Quelle: dpa
Henkel-Erbin Simone Bagel-Trah: Angst, dass Erfolgsfrauen als "Quotenfrauen" abgetan werden. Quelle: dpa

DÜSSELDORF. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann macht aus seiner Ablehnung kein Geheimnis: "Ich bin froh, dass die Bundeskanzlerin gesagt hat, dass sie keine gesetzliche Frauenquote will", sagte er. Führungsfrauen seien zwar wünschenswert. Sie machten die Gremien "farbiger und schöner". Aber eben nicht per Quote. Auf Ackermanns Seite stehen auch Karrierefrauen wie Henkel-Aufsichtsratsvorsitzende Simone Bagel-Trah. Sie ist gegen die Quote, weil sie Angst hat, dass Erfolgsfrauen als "Quotenfrauen" abgetan werden.

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In der Bevölkerung findet diese Position keine Mehrheit. Nach einer Blitzumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für das Handelsblatt durchgeführt hat, halten 52 Prozent der Deutschen staatliche Vorgaben für erforderlich. Sie glauben nicht, dass die Unternehmen in Deutschland selbst in der Lage sind, Regeln zur angemessenen Förderung von Frauen zu finden. 32 Prozent der Befragten halten sogar einen 50-Prozent-Anteil von Frauen in Führungspositionen für richtig. 24 Prozent meinen, mindestens ein Drittel müsste mit Frauen besetzt werden,

Als Gründe für die geringe Zahl von Frauen in Führungspositionen sehen 71 Prozent der Befragten, dass die Führungskultur in Unternehmen zu sehr von Männern dominiert ist. Außerdem machen 66 Prozent die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf dafür verantwortlich. Nur 39 Prozent glauben, dass Frauen selbst nicht genügend in Führungspositionen streben.

Es geht ein Riss durch Deutschland. In Parteien, Familien und Unternehmen wird in diesen Tagen vor allem eine Frage diskutiert: Braucht das Land 93 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts eine gesetzliche Quote zur Förderung von Frauen in Führungspositionen? Es ist ein Kulturkampf um die Frage entbrannt, wie viel staatliche Unterstützung die Karrierefrau von morgen benötigt. In diesem Kampf gibt es keine klaren Frontverläufe.

Es melden sich Unternehmerinnen wie Elisabeth Schaeffler zu Wort, die jede Quote ablehnt, und ebenso verschaffen sich Managerinnen wie Deutz-Finanzchefin Margarete Haase Gehör, die eine Quote fordert. Selbst die Welt der Feministinnen ist durcheinandergeraten. Beim Frauenblatt "Emma" gibt es Journalistinnen, die gegen die Quote sind.

  • 04.02.2011, 15:33 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    Jetzt bin ich mal ganz ehrlich:
    Frauenquote und Überquote haben wir doch schon längst.
    Mir geht es enorm auf den Senkel, dass bei unsren banken nur noch Weiber rumspringen. Wo sind die vielen Männer? Auch die machen ja ihre Ausbildung bei banken und Sparkassen.
    Aber danach sieht man sie nicht mehr.

  • 04.02.2011, 15:28 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    Dass die Deutschen in der Umfrage mehrheitlich der Quote zustimmen wundert mich nicht, die total verblödeten und manipulierten Deutschen würden derzeit allem zustimmen, was man ihnen serviert.
    Es kommt ja auch immer darauf an, wie gefragt wird.
    in diesem Land war es einmal Sitte, dass bei einer bewerbung die Qualifikation entscheidend war. Aber nun ist eben auf Druck der linken Gutmenschn das nicht mehr erforderlich. Kann dann passieren, dass eine Frau, die Germanistik studiert hat, bei Daimler im Vorstand sitzt und über ing.-Dinge reden muß, Qualifikation? Kenntnisse? Das alles wird in Zukunft nicht mehr entscheidend sein, sondern nur noch das Geschlecht.
    Na toll, das wird noch wunderschön
    Da kann man nur hoffen, dass es gnüpgend Frauen gibt, denn usnere jugnen Männer verlassen ja zunehmend das Land.
    ist dies der warhe Grund für den Quotenquatsch?

    Es fehlt dann nur noch, dass betreibe auch Wickelräume einrichten müssen, dannv erkommen deutschen Firmen vollends zur Lachnummer.

    Diese ganze Quotenblödsinn wird ausländ.investoren abschrecken, aber das nmacht nichts, unsre Polit-Verbrecher kriegen usner Land auch alleine kaputt.

  • 04.02.2011, 14:32 UhrAnonymer Benutzer: Cash flow

    Haben wir nicht schon genug schlechte Erfahrungen mit der Quote einer ostdeutschen geschiedenen Pfarrerstochter im Kanzleramt!

    Ueberhaupt die ganze banale Diskussion lenkt von den eigentlichen Problemen im Land ab:

    Staatsverschuldung

    Steuervereinfachung - Abschaffung v. Kalter Progression

    Reform der Verwaltung - Abschaffung beamtenstatus

    Ueberalterung der Gesellschaft:
    Reform/Kuerzung von Rente und vor allem Pension

    Etablierung von Direkter Demokratie

    Diese Themen werden weiterhin vernachlässigt. So ist die Kalte Progression eine jährliche wiederkehrende sehr einträgliche Steuererhöhung und in anderen Staaten längst als solche abgeschafft. Nur der stets gierige, weil aufgeblasene teure deutsche Staatsapparat mit all seinen Privilegien, hält auf Kosten des Steuerzahlers daran fest.


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