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Megatrends: Was die Zukunft Personalern abverlangt

Das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen hat sich intensiv mit der Zukunft auseinandergesetzt - und neun Megatrends identifiziert, die sich auf das Human Resource Management auswirken. Wie Personaler am Besten auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren.

von Joël Luc Cachelin, Hans Oswald und Peter Maas (Gastautoren)
Eine Kuh trinkt aus der kleinen Wasserlache, den Resten eines Sees in Indien. Konflikte um knapper werdende Ressourcen wie Wasser bilden einen der Megatrends, auf die sich Personaler einstellen sollten. Quelle: dpa
Eine Kuh trinkt aus der kleinen Wasserlache, den Resten eines Sees in Indien. Konflikte um knapper werdende Ressourcen wie Wasser bilden einen der Megatrends, auf die sich Personaler einstellen sollten. Quelle: dpa

Durch Literatur und Internet stieß die Forschergruppe auf über 160 Trends. Diese wurden zu neun Megatrends geclustert.

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Ein Megatrend ist eine langfristige, mehrdimensionale Veränderung der Gesellschaft. Er umfasst technologische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Komponenten.

Megatrends kennen immer einen Gegentrend. Die Entwicklung der Zukunft lässt sich deshalb am besten durch Spannungsfelder beschreiben.

Für die Zukunft des Human Resource Managements (HRM) sind vor allem die Spannungsfelder Wissen, Macht und soziale Einheit relevant. Sie beschreiben, wie die Gesellschaft mit der Zunahme von Information umgeht, wie die Arbeitsteilung organisiert wird und welche Rolle die Arbeit im Leben der Menschen einnimmt.

Demografischer Wandel

Die Fortschritte der Medizin sowie bessere Ernährung und Hygiene führen zu einer Verlängerung der Lebenszeit. Gleichzeitig verringern sich die Fertilitätsraten. Kinder werden als Hindernis der Selbstverwirklichung wahrgenommen und sind nicht mehr nötig, um im Alter abgesichert zu sein. Westliche Gesellschaften schrumpfen. Der Altersdurchschnitt nimmt zu.

Nicht westliche Gesellschaften wachsen. Es kommt zu umfassenden Völkerwanderungen in die reichen Gesellschaften. Der Kampf der Kulturen wird wahrscheinlicher. Die ländlichen Gebiete werden durch die Urbanisierung entvölkert. Das Leben findet in den Städten statt.

  • 22.07.2010, 11:34 UhrAnonymer Benutzer: Susanne Wagner

    Der Artikel zeigt das Spannungsfeld auf, in dem sich die Führungsaufgaben der Zukunft bewegen werden: Auf der einen Seite drängt der Trend zur individualisierung und die Notwendigkeit der Arbeitsmarkfähigkeit die Mitarbeiter aus den Unternehmen. Andererseits sind Organisationen angesichts der demografischen Entwicklung darauf angewiesen, dass sich ihre Mitarbeiter langfristig comitten.
    Projekte zur integration unterschiedlicher kultureller Hintergründe oder seniorengerechtes Arbeiten sind wichtige Ansatzpunkte. Der Knackpunkt liegt jedoch wo anders, nämlich in einer ganz alten Weisheit: Schaffe identifikation und die Menschen bleiben dir treu. Heute fallen in diesem Zusammenhang begriffe wie Visionen, Ziele und Werte. Dort, wo diese Dinge nicht nur auf dem Papier stehen, sondern gelebt, ja „geatmet“ werden, dort werden Sie langfristiges Committment vorfinden. Wenn das fehlt, werden integrationsprojekte zur Makulatur, zur leeren Hülse ohne jede Glaubwürdigkeit.
    Das mag nicht neu sein. Doch funktionieren viele Organisationen heute noch nach anderen Paradigmen. Diesen Unternehmen kommt die „Trägheit der Masse“ zugute. Denn bei allem Drang zur individualität zeigen sich die Menschen erstaunlich leidensfähig und hierarchie-hörig. Sie stöhnen unter den aus ihrer Sicht „unmenschlichen“ bedingungen, zögern aber etwas dagegen zu unternehmen. Die Frage ist nur: Wie lange noch?

  • 10.07.2010, 17:46 UhrAnonymer Benutzer: Andreas

    Der vorliegende Text von HRM ist gefährlich. Das HRM stellt externe beobachtungen so dar, als ob sie innerhalb der realen Ereigniskette stattfinden. Es kommt während des Lesens häufig zu Fluktuation und Floreszendenz. Der Text ist semantisch nicht keimfrei. Er birgt Gefahren wie irreführung über Herbeiführung von semantischen Überlagerungen( kog.interferenzen), von Paradoxien in den Zeitachsen von Ereignissen. Der Artikel sollte dringend untersucht werden, bevor er der öffentlichkeit erneut vorgestellt wird.
    Der Text des HRM dient sehr gut als Vorlage für die neurowissenschaftliche Linguistik.
    ich warne vor diesem Text.

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