Strategie

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Studie: 90 Prozent aller Chefsessel von Männern besetzt

Einer neuen Studie unter 160 deutschen Unternehmen zufolge hat sich der Frauenanteil bei Vorstands- und Aufsichtsratsposten erhöht. Allerdings besetzen Männer noch immer fast 90 Prozent der Chefsessel.

Auch 2013 dieselbe Meldung: Die Zahl der Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft wächst nur sehr langsam. Quelle: dpa
Auch 2013 dieselbe Meldung: Die Zahl der Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft wächst nur sehr langsam. Quelle: dpa

BerlinAuch 2013 sind fast 90 Prozent aller Vorstands- und Aufsichtsratsposten bei börsennotierten Unternehmen in Deutschland mit Männern besetzt. Der Anteil der Frauen liege bei 11,1 Prozent, berichtet die Managerinnen-Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ (Fidar).

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Frauenquote

Fidar veröffentlicht die Studie zum Frauenanteil in den Führungsgremien an diesem Dienstag. Untersucht wurden 160 Unternehmen im Dax, MDax, SDax und TecDax.

Binnen zwei Jahren sei der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen damit um 4,6 Prozent gestiegen - zu wenig, findet Fidar-Präsidentin Monika Schulz-Strelow, die von einer Verbesserung in „homöopathischen Dosen“ spricht.

Der Nachrichtenagentur dpa sagte sie zudem: „Es reicht nicht, nur eine Frau in den Aufsichtsrat oder Vorstand zu holen. Damit sich etwas ändert, müssen mehrere Frauen in Führungspositionen eines Unternehmens sein. Studien sprechen von mindestens 20 bis 25 Prozent Frauenanteil, damit sich quasi von allein etwas bewegt.“

Die Aufpasserinnen Die mächtigsten Frauen in deutschen Aufsichtsräten

  • Die Aufpasserinnen: Die mächtigsten Frauen in deutschen Aufsichtsräten
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  • 02.04.2013, 03:39 Uhrkruchtitanz

    Wunderbarer Titel als "Nach-April-Scherz" und doch Wahrheit. Danke HB. Frauen in Führungspositionen sind zu 98% wenig neutral, belastend für jedes Team, greifen oft aggressiv ein wo nicht nötig und können meist Kollegialität, die vorhanden, nur zerstören durch trocken-hierarchisch-karriere-geile "Führung". Sinnbildlich kann angeführt werden, dass der raunende Kochtopf passender ist als jede interpersonell häufig überfordernde beruflich-betriebliche Situation. Der Topf faucht zurück, ggf fliegt der Deckel um Luft hinein zu bringen. Emanzentum=Egomanzentum=soziale Infantilität.

  • 02.04.2013, 09:57 Uhrwilliwiesel

    Kánn mich gut erinnern. Als ich in den 80er Jahren studierte gab es in den technischen Studiengängen Frauen auch nur in homöopathischen Dosen und zwar weit weniger als 11 %. Aber wahrscheinlich haben Frauen auch mit einem sozial- oder erziehungswissenschaftlichen Studium einen Anspruch auf eine Führungsposition in der Wirtschaft.

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