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Weitere Anstrengungen nötig: Innovationskraft stärken

Ob es um Innovationsvermögen, Exzellenz in der Produktion oder Marketingkompetenz geht: Die deutsche Wirtschaft hat einzigartige Stärken. In vielen Kategorien landen unsere Unternehmen in internationalen Vergleichen regelmäßig auf den Spitzenplätzen. Um diese zu behaupten sind weitere Innovationsanstrengungen nötig – denn die Konkurenz schläft nicht.

von Burkhard Schwenker
Gerade in High-Tech-Branchen wie der Biotechnologie können deutsche Unternehmen punkten. Foto: dpa Quelle: dpa
Gerade in High-Tech-Branchen wie der Biotechnologie können deutsche Unternehmen punkten. Foto: dpa Quelle: dpa

MÜNCHEN. Unter den 50 umsatzstärksten Unternehmen der Welt sind in diesem Jahr acht deutsche. Mehr Weltkonzerne kommen nur aus den USA, einem Land mit fünfmal größerer Wirtschaftsleistung. Aber auch in einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung sind deutsche Unternehmen auf den globalen Exportmärkten bestens positioniert. In vielen Branchen – sei es Automobilindustrie, Fertigungstechnik, Maschinenbau oder Luftfahrt – haben deutsche Unternehmen nicht nur einen Weltmarktanteil von über zehn Prozent. Sie haben ihre Stellung in den letzten Jahren sogar noch ausgebaut.

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Gibt es also Grund, die Hände in den Schoß zu legen – und nimmt damit womöglich der Beratungsbedarf ab? Sicher nicht. Denn Wettbewerbsvorteile sind angesichts einer hochdynamischen Umwelt temporärer denn je. Daher müssen die deutschen Unternehmen eine Reihe von Herausforderungen bewältigen, wenn sie auch künftig in der Top-Liga mitspielen wollen.

Erstens haben sich die weltwirtschaftlichen Relationen mächtig verschoben. Dass über Entwicklungen wie den Aufstieg der großen Schwellenländer bereits seit längerem geredet wird, heißt noch lange nicht, dass der dadurch notwendige Anpassungsprozess in den Unternehmen tatsächlich abgeschlossen ist.

Allein China könnte in 20 Jahren ein Bruttoinlandsprodukt erwirtschaften, das in etwa der heutigen Wirtschaftsleistung der USA entspricht. Für deutsche Unternehmen heißt das nicht nur, dass sie Produktions- und Absatzchancen in diesen Ländern nutzen müssen, sondern auch, dass sie sich auf vielen Feldern auf eine viel schärfere Konkurrenz aus diesen Ländern einstellen müssen.

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