
FRANKFURT/DÜSSELDORF. Die Rechnung beim Optik-Unternehmen Carl Zeiss ist aufgegangen. 15 Jahre lang haben die Forscher dort an einer neuen Technologie zur Belichtung von Mikrochips gearbeitet. Mehr als 100 Millionen Euro hat Carl Zeiss investiert - und auch im schweren Krisenjahr 2009 das Budget nicht gekürzt. In wenigen Wochen nun wird der erste Chiphersteller die Produktion mit dem neuen Lithographieverfahren hochfahren und dem mittelständischen Unternehmen - so ist die Hoffnung - in der zuletzt arg gebeutelten Sparte Halbleiteroptik den lang ersehnten Umsatz bringen.
Trotz Krise, trotz Kostendruck: Bei Forschung und Entwicklung (F&E) haben viele deutsche Unternehmen nicht gespart. Die Kostenreduzierung in der Krise ging einher mit Investitionen in die Zukunft. Das zeigt eine Analyse der Forschungsstrategien großer deutscher Unternehmen, die das Handelsblatt ab heute vorstellen wird.
Ob Audi, Heraeus, Qiagen oder die Dillinger Hütte - die Unternehmen wissen, wie wichtig die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen auch in schwierigen Zeiten ist. 57,4 Milliarden Euro haben die Konzerne im vergangenen Jahr für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen ausgegeben, hat der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft ausgerechnet - trotz Krise genauso viel wie 2008, als die Wirtschaft noch besser lief.
Das zeigt: Die Topmanager haben die Lektion aus früheren Krisen gelernt. Wer in einem Land ohne große Rohstoffvorkommen überleben will, braucht Innovationen. Längst tobt die Konkurrenz um die besten Mitarbeiter, um Rohstoffe, Kapital, Konsumentenmärkte - und um Erfindungen. "In vier dieser fünf Disziplinen haben deutsche Unternehmen und der Standort Deutschland kaum eine Chance, auf vorderen Plätzen zu landen", sagt Walter Hagemeier, Geschäftsführer des Bereichs Management-Consulting beim Berater Accenture. "Nur im Bereich von Forschung und Entwicklung zählen deutsche Unternehmen und der Industrie- und Hochschulstandort Deutschland zu den Top-Favoriten."
Natürlich ist Zukunft planbar. Aber was hat das mit Frau Merkel zutun? Wo ist ihre Methodik, die Dinge zu hinterfragen um Deutschland in eine sichere Zukunft zu führen? Hat sie Ursachen erforscht und Lösungen formuliert? Für eine "Wissenschaftlerin" ist das äußerst ungewöhnlich! Oder hat sie nur unzuverlässige Dummschwätzer um sich? Hat sie sich die ausgesucht, um selbst dominieren zu können? Ja? Dann hat sie einen grundsätzlichen Fehler gemacht.
Neuerdings ist der Gesundheitsdienst Chefsache. Hat sie hinterfragt, weshalb so viele bürger ärztliche Versorgung brauchen? Mit Sicherheit nicht! Weiß sie, wo die Gelder versiegen? Nee.
Wenn man im Garten sitzt oder durch die Uckermark läuft, lebt man gesund. Tritt man auf die Straße, wird es lebensgefährlich und urplötzlich findet man sich im Krankenhaus wieder. Wer bezahlt die Arztrechnung, die eigentlich mit Arbeitskosten nichts zutun hat?
Gesundheitsdienst nach bWL? Erst bedarf schaffen und dann verkaufen?
Ein Krankenhausbett kostet pro Tag 250-450 Euro, je nach behandlungsqualität. Dabei hat jeder ein bett, das nichts kostet und zudem den Heilungsprozeß nachweislich beschleunigt. Zuhause!
ist Vorsorge nicht billiger als Nachsorge?
ich sage, der Gesundheitsdienst muß einschl. Kasse dezentralisiert werden und zwar auf eine Größenordnung, die der bürger selbst kontrollieren kann. Die Größe liegt unter der kleinsten Verwaltungseinheit (10 000 EW) und die Kasse ist dann nicht mehr als ein Fonds. Medikamente muß ein Ärztehaus frei einkaufen können.
Die großen Kliniken werden auf das Maß der High-Tech-Medizin schrumpfen.
Hier kommt es eigentlich nur auf die richtigen Spielregeln des Zusammenlebens an und schon sind die Gesundheitskosten halbiert:
http://www.bps-niedenstein.de/
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