Streit um Börsengang
Jet-Aviation-Chef muss gehen

Der Schweizer Flugzeug-Hersteller Jet Aviation wechselt seinen Chef aus: Heinz Köhli geht, wegen „unterschiedlicher Auffassung über die strategische Ausrichtung“. An seine Stelle tritt Carl Hirschmann, der bisher als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats agierte und Vertreter der Gründerfamilie ist.

Köhli hatte im Oktober 2005 den Verkauf des Unternehmens aus den Händen der einst völlig zerstrittenen Familie Hirschmann an den Private-Equity Spezialisten Permira begleitet. Damals hieß es, dass das Management unverändert bestehen bleiben soll. Anschließend verließen allerdings der Leiter des Bereichs Nordamerika und der Finanzchef das Unternehmen. Permira hatte wiederholt deutlich gemacht, dass es einen Börsengang des erfolgreichen Flugzeugbauers anstrebt, ein konkretes Datum gibt es bislang nicht. Die Wechsel im Management könnten mit unterschiedlichen Vorstellungen darüber zusammenhängen, wann das Unternehmen reif für die Börse sein soll. Die 5 500 Mitarbeiter von Jet Aviation erwirtschaften rund 60 Prozent des Umsatzes mit dem Umbau von Serienmodellen in Spezial- und Luxusmaschienen, den Rest steuern die Geschäftsbereiche Flottenmanagement und Passagierabfertigung bei.

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