Studie Direktmarketing Deutschland 2005
Im Direktmarketing hält der Aufwärtstrend an

Das Direktmarketing in Deutschland ist trotz angespannter gesamtwirtschaftlicher Lage weiterhin im Aufwärtstrend. Werbetreibende investierten vergangenes Jahr zwei Drittel ihrer Budgets in den Kundendialog. Vor allem Handel und Dienstleister verstärkten ihre Direktmarketingaktivitäten. Zwar gingen die durchschnittlichen Ausgaben leicht zurück, die Zahl der Direktmarketing- Anwender insgesamt stieg jedoch an.

Sie überstieg in diesem Jahr mit 1 078 000 Unternehmen zum ersten Mal die Millionengrenze. Das sind einige Ergebnisse der Studie "Direktmarketing Deutschland 2005", in der die Deutsche Post aktuelle Daten und Fakten zum Direktmarketing zur Verfügung stellt. Der Studie zufolge wird der Aufwärtstrend im Direktmarketing von kleinen und mittleren Unternehmen getragen, die in 2004 ihre Ausgaben für Direktmarketing um 2,2 Milliarden und damit um nahezu 50 Prozent gegenüber 2003 erhöhten.

Als Direktmarketing-Medium Nummer Eins nennt die Studie nach wie vor das adressierte Mailing. Rund 31 000 Euro gab jeder Anwender im Schnitt dafür aus (gesamt: 11,8 Milliarden Euro). Neben den Ausgaben registrieren die Marktforscher auch eine höhere Zahl der Nutzer. Der Trend ginge weg vom einfachen Massenmailing hin zu umfangreichen, mit Samplings und Katalogen ausgestatteten Sonderformaten. Dem adressierten Mailing folgt bei den Ausgaben das Telefonmarketing mit stabilen 4,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben für eMail-Marketing sind von 1,9 Milliarden Euro auf 1,7 Milliarden Euro gesunken, die Zahl der Nutzer ist dagegen gestiegen.

Für die Studie "Direktmarketing Deutschland 2005" befragte das Meinungsforschungsinstitut IPSOS 3 639 Unternehmen. Dabei erhoben die Experten zum ersten Mal auch die Budgets für Messen, Events, Promotionaktionen und Kundenzeitschriften. Interessierte können die Studie Direktmarketing Deutschland 2005 unter www.deutschepost.de/dmm abrufen.

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