Studie
Familienunternehmen sind gut mit Eigenkapital ausgestattet

In vielen deutschen Familienunternehmen liegen einer Studie zufolge die Eigenkapitalquoten deutlich höher als bisher vermutet. Darin liege jedoch auch eine Gefahr.

HAMBURG. Das ergab eine Studie der Bonner Intes-Akademie für Familienunternehmen, die 300 Familienunternehmen mit einem durchschnittlichen Umsatz von 272 Mill. Euro befragte. Demnach beläuft sich bei den befragten Firmen die Eigenkapitalquote im Schnitt auf 36,3 Prozent.

Nur 7,4 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über eine Eigenkapitalquote von unter zehn Prozent und gelten damit als gefährdet. Rund zehn Prozent der Familienunternehmen verfügen über 70 und mehr Prozent Eigenkapital. Matthias Redlefsen Intes warnte vor der Gefahr von zu hohen Eigenkapitalquoten: "Die Risiken einer Überfinanzierung werden von Familienunternehmen oftmals unterschätzt", sagte er. "Das Unternehmen vergibt sich Wachstumschancen, die es durch Aufnahme von im Verhältnis zum Eigenkapital günstigerem Fremdkapital realisieren könnte", fügte er hinzu.

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