Supermarktkette

„Billa“-Gründer Karl Wlaschek ist tot

Der Gründer der österreichischen Supermarkt-Kette „Billa“ ist tot: Karl Wlaschek starb im Alter von 97 Jahren. Nach dem Verkauf seiner Filialen investierte er erfolgreich in Immobilien und baute eine Privatstiftung auf.
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Der „Billa“-Gründer Karl Wlaschek auf einem Archivfoto von 1994. Quelle: Reuters
Karl Wlaschek

Der „Billa“-Gründer Karl Wlaschek auf einem Archivfoto von 1994.

(Foto: Reuters)

WienDer Milliardär und Gründer der österreichischen Supermarkt-Kette „Billa“, Karl Wlaschek, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Ein Firmensprecher bestätigte am Montag einen Bericht der Zeitung „Der Standard“. Wlaschek hatte in den 1950er Jahren begonnen, seine Waren- und Lebensmittelfilialen aufzubauen. Die Kette „Billa“ („Billiger Laden“) verkaufte er 1996 an die deutsche Rewe-Gruppe.

Fortan war Wlaschek im Immobiliengeschäft tätig und mehrte erfolgreich sein Milliarden-Vermögen. Der Immobilienbesitz seiner Privatstiftung umfasst österreichweit mehr als 150 Objekte.

2011 erwarb der Superreiche das Schlosshotel Velden, das er der notverstaatlichten Bank Hypo Alpe Adria abkaufte.

Laut US-Magazin „Forbes“ war Wlaschek 2014 mit knapp vier Milliarden Euro nach Dietrich Mateschitz (Red Bull) Johann Graf (Novomatic) der drittreichste Österreicher.

  • dpa
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