Technikvorstand geht
IWKA streicht Vorstandsposten

Der verlustreiche Maschinen- und Anlagenbaukonzern IWKA strafft seine Führungsstruktur. Der Posten von Technikvorstand Gunther Reinhart wird ersatzlos gestrichen. Zum Jahresende muss Reinhart gehen.

HB KARLSRUHE. IWKA leidet unter einem unerwartet drastischen Margenverfall im Geschäft mit der Autoindustrie und wird 2005 erstmals seit vielen Jahren rote Zahlen schreiben. Der als Sanierer zu IWKA geholte Vorstandschef Wolfgang-Dietrich Hein will den Karlsruher Konzern durch den Verkauf unrentabler Töchter zügig zurechtstutzen und die bisher 82 lose verbundenen Gesellschaften straffer führen. IWKA soll ganz auf Automatisierungstechnik ausgerichtet werden.

Neben Hein und Reinhart sitzt noch Dieter Schäfer seit Januar 2004 im IWKA-Vorstand und verantwortet das Controlling. Finanzvorstand Hans Lampert hatte Ende Oktober das Handtuch geworfen und seinen Rücktritt erklärt. Seine Aufgaben hat derzeit Vorstandschef Hein inne. Lampert galt als Vertrauter des früheren Vorstandschefs Hans Fahr, der im Juni nach einer Auseinandersetzung über die Strategie mit Großaktionären um den US-Investor Guy Wyser-Pratte zurückgetreten war. Auch im Aufsichtsrat sitzen mittlerweile sechs neue Arbeitgebervertreter.

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