Termingeschäfte mit der Bank über einen Vermögensverwalter: Südwestbank muss Schaden ersetzen

Termingeschäfte mit der Bank über einen Vermögensverwalter
Südwestbank muss Schaden ersetzen

Die Südwestbank AG muss einer Anlegerin rund 240 000 Euro Schadensersatz leisten. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart verurteilte das Institut wegen verschwiegener so genannter Kick-back-Vereinbarungen (Rückvergütungsabreden) nicht nur das eingesetzte Kapital, sondern auch entgangenen Gewinn zu zahlen (Urteil v. 16.02.05, Az.: 9 U 171/03).

rrl DÜSSELDORF. Dadurch steigt der Schadensausgleich im Vergleich zu dem zuvor ergangenen Urteil des Landgerichts (LG) um knapp 50 000 Euro. Gegen das Urteil ist keine Revision zugelassen. Ein Sprecher der Bank kündigte an, nach Prüfung der Urteilsbegründung zu entscheiden, ob Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision eingelegt wird. Wird auf die Nichtzulassungsbeschwerde verzichtet oder wird sie abschlägig beschieden, ist das Urteil rechtskräftig.

Die Klägerin hatte zwischen 1994 und 1997 abgeschlossen, dem die Bank einen Teil ihrer Provisionseinnahmen aus diesen Geschäften zurücküberwies. Die Südwestbank hatte im vorangegangen LG-Verfahren Provisionszahlungen in Höhe von 1

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