Teuer heißt nicht gut
Vorstandsgehälter-Analyse: Teuerste Chefs nicht die Erfolgreichsten

Im Jahr 2003 kassierte Deutsche Bank-Chef Ackermann 287,70 Euro Gehalt pro Million Euro Börsenkapitalisierung. Nach einer Untersuchung des Wirtschaftsmagazins €uro (Donnerstagsausgabe) belegt er damit den ersten Platz unter den Vorstandschefs derjenigen Dax-Unternehmen, deren Bezüge im Geschäftsbericht ausgewiesen werden.

Frankfurt, 19.4.2004 Knapp geschlagen auf Platz Zwei landete Schering-Chef Hubertus Erlen mit 282,80 Euro je Million Euro Börsenwert. Mit Abstand am günstigsten für die Aktionäre: Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke mit 42,6 Euro. Auch in der Relation zum Gewinn ist Ricke preiswert. Je 1000 Euro ausgewiesenen Gewinns kostete er 2,10 Euro. Ackermann kam mit 8,20 Euro je 1000 Euro Gewinn fast viermal so teuer. Noch schlechter ist die Relation bei DaimlerChrysler-Chef Schrempp – er kommt auf 13,40 Euro. Bayer und Commerzbank konnten von €uro nicht in diese Wertung genommen werden, da sie keinen Gewinn, sondern Milliardenverluste aufwiesen. In Relation zur Mitarbeiterzahl ist der Vorstandsvorsitzende mit dem absolut kleinsten Gehalt am besten bezahlt: Deutsche Börse-Chef Werner Seifert. Mit 238,10 Euro je Mitarbeiter liegt er vor Ackermann (164 Euro) und Nikolaus Schweickart von Altana (159,50). In dieser Wertung mit Abstand am günstigsten ist Post-Chef Klaus Zumwinkel: Pro Post-Mitarbeiter kassiert er gerade einmal 4,40 Euro.

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