Thorsten Dirks
Telefónica-Chef wird neuer Bitkom-Präsident

Datev-Chef Dieter Kempf darf nicht zur Wiederwahl als Bitkom-Präsident antreten. Nun wurde mit Thorsten Dirks ein Nachfolger gefunden. Der managt gerade die Fusion der Marken O2 und E-Plus.
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MünchenVier Jahre lang hat sich Dieter Kempf wortgewaltig für die deutsche IT- und Telekommunikationsindustrie eingesetzt. Doch eine erneute Wiederwahl als Präsident des Branchenverbands Bitkom ist den Statuten zufolge ausgeschlossen. Daher tritt der Chef des IT-Dienstleisters Datev im Sommer ab.

Sein Nachfolger steht allerdings seit diesem Donnerstag fest: Thorsten Dirks soll am 1. Juli auf der Jahrestagung zum neuen Präsidenten gewählt werden. Darauf habe sich das Präsidium des Verbands geeinigt, heißt es beim Bitkom.

Dirks ist einer der renommiertesten Manager der deutschen IT- und Telekommunikationsindustrie. Er führt den Mobilfunker Telefónica Deutschland, der aus der Fusion von O2 und E-Plus entstanden ist. Der Manager ist bereits Mitglied des Präsidiums des Bitkom.

Der Bitkom ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen und vereint inzwischen 1400 Mitgliedsfirmen mit 700.000 Beschäftigten. Die Stimme des Präsidenten hat daher Gewicht. Kempf hat diese Rolle die vergangenen Jahre genutzt, um der Digitalwirtschaft in Berlin stärkeres Gehör zu verschaffen.

Dirks wird daran anschließen, an Themen mangelt es nicht. Mit der Internet-Sicherheit oder der Industrie 4.0 hat die Branche viele Bereiche, die sie auf die Agenda der Politiker setzen muss.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München

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