Traumjob für Volkswirtschaftler
Bofinger ist der neue Wirtschaftsweise

Peter Bofinger wird als neuer Wirtschaftsweiser den fünfköpfigen Sachverständigenrat vervollständigen. Der 49-jährige Würzburger Ökonom und Währungsexperte löst in dieser Funktion Jürgen Kromphardt ab.

HB WÜRZBURG/BERLIN. Bofinger wird seine Arbeit im fünfköpfigen Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 1. März aufnehmen. Dies kündigte Regierungssprecher Béla Anda am Mittwoch in Berlin an.

Bofinger sagte, er sehe in dem Amt des Wirtschaftsweisen eine Art Traumjob für einen Volkswirt. Um mit dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates eine noch breitere Öffentlichkeit zu erreichen, müsse das Produkt kundenfreundlicher und attraktiver gestaltet werden, meinte der 49-Jährige.

Bofinger ist seit 1992 ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg. Nach seinem Studium in Saarbrücken war der gebürtige Pforzheimer von 1978 bis 1981 bereits wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab des Sachverständigenrates. Zu den Forschungsschwerpunkten des Vizepräsidenten der Würzburger Hochschule zählen die Geld- und Währungspolitik.

Die Mitglieder des Sachverständigenrates werden für einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung berufen.

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