Travis Kalanick Uber-Gründer verkauft fast ein Drittel seiner Anteile

Ubers Ex-Chef Travis Kalanick hat offenbar fast ein Drittel seiner Anteile an der Firma verkauft. Bei dem Käufer handelt es sich um den Telekomkonzern Softbank. Kalanick hatte den Fahrtendienst 2009 mitgegründet.
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Uber-Gründer Travis Kalanick verkauft Anteile an Softbank Quelle: Reuters
Ubers Ex-Chef Travis Kalanick

Ubers Mitgründer und ehemaliger Chef Kalanick verkauft fast ein Drittel seines Anteils am Fahrdienstleiter.

(Foto: Reuters)

San FranciscoDer Mitgründer und Ex-Chef des Fahrdienstvermittlers Uber Travis Kalanick verkauft einem Insider zufolge fast ein Drittel seines Anteils an dem Unternehmen. Der Preis liege bei etwa 1,4 Milliarden Dollar, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstagabend und bestätigte damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Käufer sei ein Konsortium um den japanischen Telekomkonzern Softbank.

Kalanick habe zunächst sogar angeboten, die Hälfte seines Anteils von insgesamt zehn Prozent abzugeben. Softbank habe dies aber abgelehnt, hieß es weiter. Auch andere Investoren hätten nicht so viele Anteile verkaufen können wie angestrebt. Ein Sprecher Kalanicks lehnte eine Stellungnahme ab. Softbank und Uber waren zunächst nicht zu erreichen.

Das sind die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 17: Spotify
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Eines der wertvollsten Start-ups der Welt wird in diesem Jahr wohl die Rangliste verlassen. Der Musikstreaming-Dienst Spotify setzt laut Medienberichten zu seinem seit langem erwarteten Börsengang an. Derzeit wird das Unternehmen aus Schweden mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet, ein Börsengang könnte die Bewertung auf bis zu 20 Milliarden steigern. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf mehr als 60 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 140 Millionen Nutzer insgesamt.

Quelle: WSJ Billion Dollar Club, Januar 2017

Platz 16. Theranos
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Mit nur 19 Jahren gründete Elizabeth Holmes (Bild) im Jahr 2003 die Firma Theranos. Mit einem kleinen Piekser in den Finger sollten innovative Technologien zuverlässige günstige Bluttests liefern. Doch dann wurden immer mehr Probleme mit den Bluttests bekannt. Ergebnisse wurden angezweifelt und letztlich als fehlerhaft zurückgezogen. 2017 konnte Theranos die folgenden Rechtstreite aber beilegen. Die letzte Finanzierungsrunde, die vor dem Skandal stattfand, bewertete das Unternehmen mit 9 Milliarden Dollar.

Platz 15: Stripe
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Die irischen Brüder Patrick (links) und John Collison gründeten 2009 das Start-up Stripe. Die Software-Plattform will Online-Zahlungsabwicklungen erleichtern und verarbeitet jährlich für Unternehmen in 25 Ländern Beträge in Milliardenhöhe. Selbst ist das Jungunternehmen 9,2 Milliarden Dollar wert.

Platz 14: DJI
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Frank Wang hat seinen Kindheitstraum wahr gemacht und sogar noch weiterentwickelt: Als er noch klein war, träumte er von einem Modell-Helikopter - als er einen besaß, crashte er ihn schnell. Doch er hielt an seinem Traum fest und gründete 2006 DJI, ein mittlerweile 10 Milliarden Dollar schweres Unternehmen, das Drohnen herstellt und verkauft. Mehr als 6000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für die Chinesen.

Platz 13: Dropbox
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Wer hat noch keine Dateien per Dropbox verschickt? Das Start-up bietet eine Freigabe- und Speicherlösung von kleinen und großen Dateien. Drew Houston schrieb 2007 den ersten Softwarecode für Dropbox während einer Busfahrt von Boston nach New York. Mittlerweile nutzen über eine halbe Milliarde Menschen weltweit Dropbox. Das Unternehmen ist derzeit 10 Milliarden Dollar wert. Experten erwarten, dass bald ein Börsengang angekündigt wird.

Platz 12: Lyft
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Der 2012 gegründete Fahrdienst-Vermittler ist der größte Konkurrent von Platzhirsch Uber. Das Start-up ist in rund 300 US-Städten aktiv. Im Oktober 2017 steckte Google eine Milliarde Dollar in das Unternehmen. Damit stieg die Bewertung von Lyft auf 11,5 Milliarden Dollar. Ein Börsengang wird in diesem Jahr erwartet.

Platz 11: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz Flipkart ist das indische Pendant zu Amazon. Binny Bansal (rechts, mit Microsoft-Chef Satya Nadella) und Sachin Bansal arbeiteten vor der Gründung für den heutigen Konkurrenten Amazon, wollten dann aber eine E-Commerce-Webseite für Inder gründen. Indische Unternehmen investierten bereits drei Milliarden Dollar in das Start-up, das mittlerweile 11,6 Milliarden Dollar wert ist.

Das Konsortium übernimmt insgesamt einen Anteil von 17,5 Prozent an dem Mitfahrdienst von Angestellten und Investoren. Uber wird dabei mit 48 Milliarden Dollar bewertet, das sind etwa 30 Prozent weniger als bei der vorangegangenen Bewertung. Das Unternehmen strebt 2019 einen Börsengang an. Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt.

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