Trotz Krankheit: Apple-Guru Jobs nimmt sich Zeit für Obama

Trotz Krankheit
Apple-Guru Jobs nimmt sich Zeit für Obama

Und es geht im doch vielleicht besser, als mancher dachte. Apple-Guru Steve Jobs trifft sich mit US-Präsident Barack Obama. Dennoch gerät die Apple-Aktie unter Druck.
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WashingtonApple-Chef Steve Jobs will Kreisen zufolge noch am Donnerstag an einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama teilnehmen. Zu dem Gespräch seien auch der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, General-Electric-Chef Jeffrey Immelt und Google-Chef Eric Schmidt eingeladen worden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Jobs hatte Mitte Januar überraschend eine weitere Auszeit aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Apple-Manager Tim Cook vertritt ihn während seiner Abwesenheit. Jobs musste sich 2009 einer Lebertransplantation unterziehen, fünf Jahre zuvor war er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert worden. Apple wird wie kaum ein anderes Unternehmen mit seinem Vorstandschef identifiziert.

Ein amerikanisches Boulevardmagazin hatte am Donnerstag Fotos von Jobs veröffentlicht, auf denen der Apple-Gründer gebrechlich aussieht. Apple wollte sich nicht zu Jobs Gesundheitszustand äußern.  Das US-Präsidialamt teilte mit, dass Obama am Donnerstag nach San Francisco fliegen und sich mit Chefs von Technologiekonzernen treffen wolle. Bei den Gesprächen soll es um eine Stärkung der Konjunktur, eine Unterstützung unternehmerischer Initiative und Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA gehen. Obama hat in letzter Zeit versucht, seine Beziehungen zu Großkonzernen zu verbessern. So ernannte er beispielsweise GE-Chef Immelt zum Wirtschaftsberater. Apple-Aktien gaben nach dem Bericht rund 1,3 Prozent nach.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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