TV-Sender
Videoportale sind für TV-Sender keine sprudelnden Geldquellen

Wenn TV-Sender ihre Sendungen ins Internet verlagern, spielen Werbeeinnahmen eine entscheidende Rolle. Die Werbeeinnahmen im Internet fallen noch sehr viel geringer aus als im Fernsehen.

Wie eine aktuelle Studie der kanadischen Unternehmensberatungsfirma Convergence Consulting zeigt, fallen die Werbeeinnahmen im Internet wesentlich geringer aus, als bei der klassischen TV-Ausstrahlung. Wie schon vor zehn Jahren gehe man davon aus, dass das Internet das Reich der Inhalte an sich reißen werde. Diese Annahme werde jedoch durch eine Reihe von harten Fakten entkräftigt. Ein Grund ist die Zahl der Zuschauer, die zwischen Internet und Fernsehen weit auseinanderklafft. Online-Übertragungen von Fernsehsendungen kommen auf fünf bis fünfzehn Prozent der TV-Zuschauer, berichtet das Wall Street Journal.

Derzeit müssen sich Fernsehsender nicht allein auf die Werbung verlassen. "RTL Group erwirtschaftet derzeit 39 Prozent seines Umsatzes mit nicht-werbeabhängigen Geschäften, darunter vor allem die Produktion von Programmen, aber auch mit Merchandising und Shopping-TV", erklärt Oliver Herrgesell, Sprecher der RTL Group. Die Sender seien dabei, unterschiedliche Geschäftsmodelle auszuprobieren. "Einige betreiben selbst Webseiten, die auf user-generated-Content basieren, andere bilden Online-Gemeinschaften, wieder andere bieten Sendungen als Video-on-Demand an". Es sei jedoch festzustellen, dass originäre TV-Sendungen zu den attraktivsten Inhalten im Netz zählen. pte

www.convergenceonline.com

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