Umwelt
Adidas-Chef Hainer ist „Öko-Manager des Jahres“

dpa BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende des weltweit zweitgrößten Sportartikelkonzerns Adidas, Herbert Hainer, ist „Öko-Manager des Jahres 2005“. Der 51-jährige wurde in Berlin vom Umweltverband WWF und dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ ausgezeichnet.

Hainer habe dafür gesorgt, dass bei der Herstellung von adidas- Artikeln in weltweit mehr als 800 Zulieferbetrieben „vertretbare ökologische und soziale Bedingungen“ Standard seien. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr bereits zum 15. Mal vergeben.

Die Jury verwies darauf, dass alle adidas-Lieferanten eine Reihe von Mindest-Standards einhalten müssten. Dazu gehöre eine korrekte Entlohnung, keine Beschäftigung von Kindern unter 15 Jahren und eine Wochenarbeitszeit von höchstens 60 Stunden. Dies erscheine in Deutschland unzumutbar, sei aber „in vielen Schwellenländern ein Fortschritt“. Außerdem gehe der Konzern mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach in seinen Öko-Richtlinien über die „weltweit strengsten Gesetze“ hinaus.

Bei den mittelständischen Unternehmern ging die Auszeichnung an den Vorsitzenden der tegut Gutberlet Stiftung & Co. aus Fulda, Wolfgang Gutberlet. Der Lebensmittelhändler mit insgesamt mehr als 300 Filialen gehört zu den Pionieren der Biomarkt-Bewegung. Einen Sonderpreis erhielt der Gründer der Choren Industries Gmbh, Bodo Wolf, aus dem sächsischen Freiberg. Er entwickelte eine Technologie, mit der sich Biomasse wie Holz, Stroh oder Klärschlamm preiswert in Diesel oder Benzin umwandeln lassen.

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