Unicredit
Neuer Chef für das Private Banking

Der Wiener Bank-Austria-Manager Helmut Bernkopf übernimmt im Vorstand des italienischen Bankkonzerns Unicredit den Bereich Private Banking. Der Verwaltungsrat der Bank hat den 44-Jährigen gestern auf den Posten berufen.
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WienDer Österreicher ist bislang noch Großkundenvorstand bei der Unicredit-Tochter Bank Austria. Bernkopf wird Nachfolger des Deutschen Andreas Wölfer. Der Unicredit-Konzern betreut im Bereich Private Banking etwa 235 000 wohlhabende Kunden mit einem Vermögen von ungefähr 167 Milliarden Euro und gehört damit zu den größten Anbietern in Europa.

Andreas Wölfer scheidet nach Unstimmigkeiten mit der Mailänder Konzernführung bei Unicredit aus. Der Deutsche, der von der Münchener Tochter Hypo-Vereinsbank kommt, leitete nur gut zwei Jahre den Bereich Private Banking. Seit dem Herbst vergangenen Jahres steht als neuer Vorstandschef Federico Ghizzoni an der Spitze des Mailänder Bankkonzerns. Wölfer ist nicht der erste Bankmanager, der Unicredit aus Unzufriedenheit mit dem neuen Kurs der Bank verlässt.

Helmut Bernkopf, der neue Mann mit der Verantwortung für den Bereich Private Banking, genießt das volle Vertrauen von Vorstandschef Ghizzoni. Beide kennen sich noch sehr gut aus der Zeit in Wien, wo Ghizzoni das Osteuropa-Geschäft von Unicredit geleitet hatte. Bernkopf hat schnell Karriere bei der Bank Austria gemacht, ebenfalls im Osteuropa-Geschäft. Jetzt ist ihm der Sprung in die Mailänder Konzernführung gelungen.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie

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