Unterhalb des Herzens getroffen
Hedgefonds-Manager Homm niedergeschossen

Florian Homm, unter anderem Großaktionär beim börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, ist in Venezuelas Hauptstadt Caracas dem Tod nur knapp entkommen. Es war seine Uhr, die ihn fast das Leben gekostet hätte.

HB DÜSSELDORF. Homm, eine der schillderndsten Persönlichkeiten der Finanzszene, wurde laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung bei einem privaten Aufenthalt in Venezuelas Hauptstadt Caracas angeschossen. Der 47-Jährige, der erst vor wenigen Monaten mit der ACM Holding an die Londoner Wachstumsbörse AIM gegangen ist und unter anderem 25 Prozent der BVB-Aktien, ein Aktienpaket an der Postbank sowie Anteile am mittelständischen Hamburger Immobilienkonzern TAG Tegernsee hält, erlitt eine Schussverletztung unterhalb des Herzens, befindet sich jedoch nach Angaben von Vertrauten inzwischen außer Lebensgefahr. „Es war sehr knapp. Er hat großes Glück gehabt“, zitiert die Zeitung einen Vertrauten der Familie.

Homm befand sich zusammen mit einem südafrikanischen Diplomaten mit einem Taxi auf dem Weg zum Flughafen, von wo aus er zurück in seine Wahlheimat Mallorca fliegen wollte. Bei einem Stopp in einem Stau forderten zwei bewaffnete Straßenräuber auf einem Motorrad durch das geöffnete Fenster mit gezückten Waffen Geld. Die Gangster nahmen Homm seine Geldbörse mit 300 Dollar und Scheckkarten und das Handy weg. Als sich Homm weigerte, auch noch seine wertvolle Uhr abzugeben, eröffneten die Täter plötzlich das Feuer.

Homm wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und eine Stunde notoperiert. Mittlerweile ließ er sich dem Bericht zufolge in ein Hospital nach Miami verlegen. Am 1. Dezember will Homm dem Bericht zufolge nach Mallorca zurückkehren.



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