Unternehmenskultur
Positive Zwischenbilanz bei „Charta für Vielfalt“

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, hat ein positives Bild von der Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund in deutschen Unternehmen gezeichnet.

BERLIN. „Eine von Vielfalt geprägte Unternehmenskultur ist ein wichtiger Erfolgsfaktor“, heißt es in der ersten Jahresbilanz der Initiative „Diversity als Chance – Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland“, die dem vorliegt. Die Ergebnisse der Jahresbilanz werden morgen vorgestellt

Nach Angaben der Organisatoren haben mittlerweile 500 Unternehmen aller Größenordnung, von Dax-30-Konzernen bis zu Firmen mit weniger als 50 Beschäftigten, sowie etliche öffentliche Einrichtungen die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Die Initiative erreicht damit insgesamt über vier Millionen Beschäftigte und ist damit eines der größten Unternehmensnetzwerke in Deutschland, heißt es in der Jahresbilanz. „In der Wirtschaft setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Vielfalt der zugewanderten Menschen klare ökonomische Vorteile bringt. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die hilft, den Wohlstand in unserem Land zu sichern“, sagte Staatsministerin Böhmer.

Die Jahresbilanz basiert auf einer Befragung von 155 Unterzeichnern. Demnach haben 87 Prozent der befragten Unternehmen festgestellt, dass aktives Diversity Management Innovation und Kreativität steigert und damit erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg hat

Die Unternehmen Daimler, Deutsche Bank, Deutsche BP und Deutsche Telekom haben die Charta vor zwei Jahren gemeinsam mit Staatsministerin Böhmer ins Leben gerufen. Die Unterzeichner verpflichten sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen und Ausgrenzung ist und alle Talente in der Belegschaft anerkennt und fördert. Im Vergleich zu anderen Ländern, vor allem Nordamerika, ist eine Managementkultur der Vielfalt in Deutschland kaum ausgeprägt.

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