Unternehmensnachfolge
Übergabe mit System

Unternehmer, die ihr Geschäft übergeben wollen, stehen vor einem Wust von Details. Wie Sie Ihre Fragen zur Unternehmensübergabe richtig sortieren und wem Sie welche Fragen stellen sollten, um die richtigen Antworten zu bekommen.

DÜSSELDORF. Für Unternehmensberater Thomas Siefer in Velbert, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates vom 1-to-manage Forum für Unternehmer von morgen, für Monika Rueß-Seiler von der Unternehmensberatung Seiler, Rueß und Partner in Laupheim und für Dieter Tellschow von der ICC Financial Planning in Altena-Evingsen ergeben sich die Antworten durch Klärung von konstruktiven Detailfragen.

Überhaupt raten sie Firmeninhabern, die Hilfe von Experten wie Unternehmens-, Steuerberater, Rechtsanwälte und spezialisierten Bankmitarbeitern in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus sollten sie das Unternehmen auch mit den Augen des Nachfolgers sehen, was insgesamt ein besseres Verständnis für die Situation zum Ergebnis habe. Die Antwortsuche zu "Wann soll ich mit der Nachfolgeplanung beginnen?" führt auch zu der Frage "Wie führe ich den Nachfolgeprozess durch?" Die Antworten beziehen sich auf persönliche Wünsche, organisatorische Abläufe, wirtschaftliche Maßnahmen, finanzielle Vorstellungen, steuerliche Vorgaben und rechtliche Möglichkeiten.

Der Unternehmer muss wissen, mit welchem Betätigungsfeld er sich im Ruhestand auseinandersetzen will, wie er die in bisher unbekanntem Maße auftretende freie Zeit ausfüllen will. Weiter muss er sich klar machen, wie viel finanzielle Mittel er bis zu seinem Lebensende benötigt und aus welchen Quellen sie fließen sollen. Grundsätzliche Gedanken zur Unternehmensübergabe beziehen sich auf Zeitpunkt und Verfahrensweise.

Die wichtigsten persönlichen Fragen lauten: Ist die Bereitschaft vorhanden, vom Unternehmen loszulassen? Welche Vorstellungen bestehen für den Ruhestand? Kommt eine Tätigkeit als Mentor in Frage? Was ist die beste Lösung, soll das Unternehmen in Familienhand bleiben, von einem Mitarbeiter oder von einem externen Interessenten übernommen werden? Wann soll die Übergabe stattfinden?

Der Übergang stellt nicht nur für den Unternehmer, sondern auch für Führungskräfte, Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden eine nicht zu unterschätzende Umstellung dar. Der Wechsel in der Unternehmensspitze darf bei diesen Gruppen keine Negativwirkungen haben, mit ihm muss Kontinuität gewährleistet sein. Optimal ist, wenn die Unternehmensübergabe "weich" erfolgt, sich über eine Aufbau-, Einführungs- und Übergabezeit von fünf Jahren erstreckt, begleitet von einem Unternehmer, der den Nachfolger in alle Unternehmensabläufe sowie bei wichtigen Kunden und Lieferanten einführt. Auch verbunden mit einer Kommunikationspolitik, welche den Nachfolger unternehmensintern und-extern allmählich ins Schweinwerferlicht rückt.

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