Unternehmerklage abgewiesen
Kasse muss jeden Abend gezählt werden

Das Finanzgericht des Saarlandes hat jetzt für alle Handelsgeschäfte wichtige Grundsätze ordnungsgemäßer Kassenbuchführung niedergelegt und den Betriebsprüfer zur Zuschätzung ermächtigt, wenn diese Grundsätze nicht beachtet worden sind:

HB/li DÜSSELDORF. Es sei für eine ordnungsgemäße Kassenbuchführung unverzichtbar, dass die Kasseneingänge und-ausgänge - soweit zumutbar, mit ausreichender Bezeichnung des Geschäftsvorfalls - in einem Kassenbuch so aufgezeichnet werden, dass es jederzeit möglich ist, den Sollbestand nach dem Kassenbuch mit dem Ist-Bestand der Geschäftskasse auf die Richtigkeit nachzuprüfen.

Im Streifall war es bei einem früheren Kfz- und späteren Getränkehändler nur zur Aufzeichnung der Tageseinnahmen ohne eine Zählung des Kassenbestandes am Tagesende gekommen, mit zum Teil rechnerisch negativen Monats-Zwischenbeständen von 3 000 Euro. Dies veranlasste das Finanzamt dazu, die ganze Buchführung zu verwerfen und die Kassenbestände für mehrere Jahre um bis zu 22 000 Euro höher zu schätzen, als es sich aus den Buchführungsunterlagen ergab.

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