Unterschiedliche Auffassungen
Brau-und-Brunnen-Chef legt Amt nieder

Michael Hollmann, Vorstandschef des inzwischen zur Oetker-Gruppe gehörenden Dortmunder Getränkekonzerns Brau und Brunnen (BuB), wird sein Amt zum Monatsende niederlegen.

HB DÜSSELDORF. Als Grund nannte Brau und Brunnen am Freitag „unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung der Unternehmenspolitik“. Details nannte der Konzern auch auf Nachfrage dazu nicht.

Auf der Hauptversammlung Anfang Juli hatte Hollmann gesagt, mit Oetker und dem Schwesterkonzern Radeberger gebe es derzeit Gespräche über die Strategien und Strukturen beider Gruppen. Durch die Übernahme durch Oetker werde es aber nicht zur generellen Zerschlagung der Brau-und Brunnen-Gruppe kommen. Als im Februar nach der Übernahme durch Oetker Gerüchte über eine Zerschlagung aufgekommen waren, hatte Hollmann gegenüber Reuters erklärt: „Wenn ich die Aufgabe bekommen hätte, aus der Gruppe wesentliche Teile abzutrennen, hätte ich dafür nicht zur Verfügung gestanden“.

Hollmann hatte im Februar 2001 das Amt des Vorstandschefs übernommen und die Sanierung des seinerzeit mit hohen Verlusten kämpfenden des Getränkekonzerns voran getrieben. 2003 schaffte der Konzern die Ertragswende und erzielte mit einer Millionen Euro erstmals sei langem operativ wieder einen Gewinn.

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