Urteil: Frauenarzt darf nicht mit Schwangerschaftsabbruch werben

Urteil
Frauenarzt darf nicht mit Schwangerschaftsabbruch werben

Ein Frauenarzt aus dem Landkreis Bayreuth darf auf seiner Internetseite nicht mit Schwangerschaftsabbrüchen für sich und seine Praxis werben.

HB BAYREUTH. Im Wiederholungsfall müsse der betreffende Gynäkologe eine Geldstrafe von 8 000 Euro zahlen, teilte ein Sprecher des Landgerichts Bayreuth am Freitag nach einem entsprechenden Urteil mit (Az: 2 Ns 118 Js 12007/04).

Der Arzt hatte auf seiner Internetseite darauf hingewiesen, dass zu seinem Leistungskatalog auch Schwangerschaftsabbrüche gehören. Dies sei aber nach geltendem Recht verboten, stellten die Richter fest. Der Mediziner wurde nach Angaben des Gerichtssprechers von Abtreibungsgegnern angezeigt. Die Verteidigung wolle gegen das Urteil Revision einlegen, sagte der Justizsprecher.

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