Urteil
Keine teuren Ärzte-Geschenke

Pharmaunternehmen dürfen Ärzten keine teuren Geschenke machen. Das hat das Landgericht München I entschieden.

Geklagt hatte ein Verband von Arzneimittelherstellern, der sich der Lauterkeit des Verhaltens der pharmazeutischen Industrie bei der Zusammenarbeit mit Ärzten angenommen hat. Die Klage richtete sich gegen ein großes Pharmaunternehmen, das Ärzten im Internet nicht nur einen 700 Euro teuren Wasserspender zum "exklusiven Vorzugspreis" - einer Ersparnis von bis zu 40 Prozent bei Anschaffung und Wartung -, sondern auch kostenlose Beratungsleistungen externer Unternehmensberater anbot. Dies hielt die Klägerin für unlauter und bekam recht (Az.: 1 HK O 13279/07).

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