Urteil
Wenn Windräder zu laut sind

Das Bundesverwaltungsgericht hat einem Landwirt aus Rheinland-Pfalz im Streit mit den Betreibern eines Windparks Recht gegeben und in der Urteilsbegründung strenge Regeln für den Lärmschutz aufgestellt (4 C 2.07).

Der Mann hatte moniert, dass die Lärmbelästigung durch die 340 Meter von seinem Hof entfernten Windräder insbesondere nachts zu hoch sei. Die Bundesrichter stellten klar: Es sei nichts dagegen einzuwenden, dass der durchschnittliche Lärmpegel unter anderem vor dem Küchenfenster und damit an einer Stelle des Grundstücks gemessen worden sei, die besonders nah an den Windrädern liege. Schließlich handele es sich um eine Wohnküche, die "nicht lediglich der Zubereitung von Mahlzeiten" diene, so die Richter. Deshalb sei sie als "schutzbedürftiger Raum" im Sinne der Lärmschutzvorschriften anzusehen.

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