US-Börsenaufsicht Unternehmen müssen Lohn-Spreizung offenlegen

Geht es nach der SEC, sollen börsennotierte Unternehmen künftig die Spanne zwischen dem Gehalt des Vorstandsvorsitzenden und dem eines einfachen Beschäftigten veröffentlichen. Top-Manager fürchten Gehaltskürzungen.
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Das Wappen der SEC (Securities and Exchange Commission) in Washington: Neue Regelungen könnten Managergehälter deckeln. Quelle: Reuters

Das Wappen der SEC (Securities and Exchange Commission) in Washington: Neue Regelungen könnten Managergehälter deckeln.

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New YorkDie US-Börsenaufsicht (SEC) plant einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge neue Vorschriften, die zur Deckelung der Managergehälter in den börsennotierten Unternehmen führen würden. Die Behörde wolle die Firmen verpflichten, den Unterschied zwischen dem Gehalt eines einfachen Angestellten und dem des Vorstandsvorsitzenden zu veröffentlichen, berichtete die Zeitung am Mittwoch.

Dies würde die Unternehmen de facto dazu zwingen, die Gehälter ihrer Top-Manager zu senken, zitierte das „Wall Street Journal“ mit dem Thema befasste Kreise.

Die Veröffentlichung der Lohn-Spreizung gehört zu dem Gesetzespaket, das 2010 zur Reform des Finanzmarktes in den USA auf den Weg gebracht worden war. Es soll im kommenden Monat von der SEC gebilligt werden. Die Unternehmen waren Sturm dagegen gelaufen und erreichten im Gesetzgebungsverfahren laut des Zeitungsberichts, dass die Neuregelungen nun weniger Kosten verursachen dürften als nach den ursprünglichen Planungen.

  • afp
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  • Endlich! Fehlen nur noch die Ersatzpflicht der Manager und Verbot von Bonizahlungen. Sie haben im vertrag doch zu stehen: Zum Wohl der Firma zu wirken!

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