US-Kommunikationsbehörde
Erstmals Strafe wegen unerlaubter Werbeanrufe

In den USA sind erstmals Strafen wegen unerlaubter Werbeanrufe ausgesprochen worden. Wegen eines Verstoßes gegen die so genannten "Do not Call"-Regeln hat die US-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) 780.000 Dollar Strafe gegen den Telekom-Riesen AT&T verhängt.

Dem Konzern wird vorgeworfen, in mehreren Fällen gegen die neuen Regeln verstoßen zu haben. Nach den Erhebungen hat AT&T bei insgesamt 29 Konsumenten in 78 verschiedenen Angelegenheiten unerwünschte Werbe-Anrufe getätigt, obwohl sich diese Kunden zuvor solche Anrufe verboten hätten.

Die FCC hatte eine Untersuchung gegen die Telemarketing-Praktiken des Konzerns gestartet, nachdem es in den vergangenen Monaten über 300 Beschwerden von Konsumenten gegeben hatte. Die nunmehr nachgewiesenen 78 Verstöße sollen mit jeweils 10 000 Dollar geahndet werden, schreibt die Aufsichtsbehörde.

Die "Do not Call"-Liste war im Frühsommer beschlossen worden und sieht vor, dass sich Konsumenten durch eine Eintragung von unerwünschten Werbeanrufen schützen können. Die Regelung war vor Beginn an umstritten und ist Gegenstand einiger Gerichtsverfahren. Telemarketer befürchten durch die neuen Regelungen den Verlust Tausender Arbeitsplätze. (pte.at)

www.fcc.gov

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