US-Studie

Chefs verdienen 300 Mal so viel wie Normalos

US-Firmenchefs verdienen fast 300 Mal so viel wie normale Arbeiter. Seit 1978 ist ihr Einkommen astronomisch gewachsen. Während die CEOs von ihren Gagen profitieren, kommen die Löhne ihrer Mitarbeiter kaum vom Fleck.
Update: 13.06.2014 - 10:42 Uhr 8 Kommentare
Diese US-Chefs verdienen am meisten
huGO-BildID: 37206989 General Electric Co. CEO Jeffrey R. Immelt gestures as he arrives at the Elysee Palace for a meeting with French President Fran
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Platz 10: Jeffrey Immelt

2013 verdiente der CEO von General Electric 28,2 Millionen Dollar und landet damit gerade noch unter den Top Ten der bestverdienenden US-Manager. Das zeigt ein neues Gehaltsranking der Wirtschaftsberatung Hay Group und der Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal". Dabei wurden die Gründer von 301 börsengelisteten US-Unternehmen untersucht, die mindestens 8,7 Milliarden Dollar jährlich umsetzen.

Fabrizio Freda, President and CEO, The Estee Lauder Companies, and Karen Buglisi, Global Brand President, M.A.C. Cosmetics, pose in the M.A.C. shop in Paris
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Platz 9: Fabrizio Freda

Cremes, Parfum und Make-up haben den Italiener zu seinem Reichtum gebracht: Der CEO des Kosmetikunternehmens Estée Lauder verdiente 2013 30,9 Millionen Dollar.

Earns Aetna
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Platz 8: Mark Bertolini

Der CEO der amerikanischen Krankenversicherung Aetna verdiente 2013 31,2 Millionen Dollar.

Jeff Bewkes
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Platz 7: Jeffrey Bewkes

Mit einem Gehalt von 32,4 Millionen Dollar schafft es der CEO von Time Warner auf den siebten Platz im Ranking. Seit 2008 ist Bewkes CEO der Firma, jetzt will er verstärkt auf Fernsehen setzen und so sein Unternehmen zum Erfolg führen.

Disney plant Extra-Filme mit ´Star Wars»-Charakteren
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Platz 6: Robert Iger

Disney-Filme machten ihn reich: Als CEO der Walt Disney Company verdiente Robert Iger 2013 33,4 Millionen Dollar. Damit hat es der Manager weit gebracht. Er begann seine Karriere als Moderator der Wetteransage bei einem lokalen Radiosender. 2000 stieg er dann zum zweitwichtigsten Mann im Disney-Konzern auf, bevor er 2005 den damaligen Präsidenten Michael Eisner ablöste.

Philippe Dauman, Kelly Ripa, Mark Consuelos, Stephen Friedman
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Platz 5: Philippe Dauman (links)

Der Viacom-Gründer Philippe Dauman verdiente 2013 36,8 Millionen Dollar.

Chief Executive of Freeport-McMoRan Copper & Gold Adkerson speaks in New York
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Platz 4: Richard Adkerson

Der Gründer von Freeport-McMoRan landet mit einem Jahresverdienst von 38,9 Millionen Dollar auf dem vierten Platz des Gehaltsrankings. Das Bergbauunternehmen betreibt die größte Gold- und Kupfermine der Welt.

Washington, DüsseldorfVon Krise keine Spur: Wer als Chef einer US-Firma arbeitet, kann sich wirklich glücklich schätzen. Denn: Sein Einkommen hat sich laut einer Studie seit 1978 praktisch verzehnfacht. Das schreibt das gewerkschaftsnahe Wirtschaftsinstitut Economic Policy Institute (EPI) in der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung.

Die Chef-Gehälter aus Boni und Aktienoptionen sind demnach zwischen 1978 und 2013 um 937 Prozent angestiegen. Das Verdienstgefälle zu normalen Arbeitern ist besonders krass: Ihr Gehalt ist im selben Zeitraum nur um 10,2 Prozent angestiegen, wie es in der EPI-Studie heißt.

So verdienten die CEOs in Übersee im vergangenen Jahr im Schnitt 15,2 Millionen Dollar, was rund 295 mal so viel ist wie das Gehalt ihrer Mitarbeiter. 1978 verdiente ein Chef nur rund das dreißigfache seiner Untergebenen.

„Jene an der Spitze der Einkommensverteilung, darunter viele Firmenchefs, erfahren einen starken Aufschwung, während die gewöhnlichen Arbeiter noch immer die schädlichen Effekte eines stagnierenden Arbeitsmarkts erleben“, schrieb das Institut.

Laut dem EPI hängt die Höhe des Einkommens der Firmenchefs stark von der Entwicklung der Aktienmärkte ab. Demnach brach es während der Finanzkrise 2008 stark ein, bevor es in den vergangenen vier Jahren wieder zulegte. Das Institut schloss daraus, dass der Anstieg des Einkommens vielfach nicht eine höhere Leistung der Manager widerspiegelt.

Gehälter der Dax-Chefs können sich auch sehen lassen
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8 Kommentare zu "US-Studie: Chefs verdienen 300 Mal so viel wie Normalos"

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  • Leben und Leben lassen. Eins vorweg, niemand kann solche Summen durch eigene Leistung verdienen, sondern man bekommt sie.

    Ich glaube nur wenige, hätten oder haben etwas dagegen, wenn jemand so viel bekommt, wenn es nicht durch Ausbeutung erworben wurde. In den meisten Ländern in denen ich gelebt und gearbeitet habe, war meine Erfahrung, dort wo die Ausbeutung und Armut am größten war, war der Reichtum einiger weniger am größten.

    Da aber, das System so angelegt ist, dass Ausbeutung nicht strafbar ist, können diese Finanzeliten mehr oder weniger machen was sie wollen. Dort wo die Korruption und kriminelle Energie am größten auf dieser Welt ist, ist auch die Ausbeutung am größten, und wer hier keinen Zusammenhang sieht, dem ist nicht mehr zu helfen.

  • Verzeihung untertänigst euer Hochwohlstudiert,dass NORMALOS sich über die Maßlosigkeit eures Gleichen echauffiert haben.
    Eure Arroganz ist es,die euch unsympathisch macht,nicht euer Geld.

  • Freies war in Columbia, Adkerson war in Harvard, Dauman war in Yale, Bewkes war in Yale, Immelt war in Harvard und die anderen haben ebenfalls Top-Tier Unis besucht. Ellison ist zweimal von der Uni geflogen und trotzdem Milliadär geworden.
    Wer hat hier (außer mir) noch einen Ivy League Abschluss?
    - Niemand und deshalb sind es nur Normalos, die sich wieder einmal wegen ihrer eigenen Erfolglosigkeit echauffieren.

  • Wo ist eigentlich das Problem?

    Kann mir als "Normalo" doch egal sein, was ein Psychopath und Nichtskönner im Vorstand bekommt. Wenn es mir nicht passt, kann ich den Laden jederzeit verlassen.

    Liebes HB, welchen positiven Beitrag leisten Sie mit diesem Artikel?

  • Geiz/Gier und Neid sind nicht umsonst 2 der 7 Todsünden.Sich dieser schuldig zu machen bleibt nie ungestraft.
    Best things in life are free!

  • Was gibts da rumzumäkeln? Noch nie was von Vertragsfreiheit gehört? Wenn unsere Marktwirtschaft wirklich frei wäre und nur der Evolution unterworfen, wäre das vollkommen in Ordnung

  • Brave New World

  • Von "verdienen" kann da ja wohl keine Rede sein...

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