Veränderungen bei Telekom-Tochter
Clemens krempelt T-Systems um

Im Dezember 2007 übernahm Reinhard Clemens den Chefposten bei der Telekom-Tochter T-Systems. Nun tauscht der neue Chef der Geschäftskundensparte der Telekom fast die komplette Führung aus.

DÜSSELDORF. Als Reinhard Clemens im vergangenen Dezember den Chefposten bei der Telekom-Tochter T-Systems übernahm, gab es schnell das Gerücht, dass er vor allem in der Führungsriege der kriselnden Geschäftskundensparte aufräumen wollte. Dass er aber so schnell fast alle Schlüsselpositionen neu besetzte und rund ein Dutzend Manager aus den unteren Ebenen austauschte, hat die Experten überrascht.

Jüngstes Opfer der Clemens'schen Aufräumorgie ist der Finanzchef Wilfried Peters. Er verlässt das Unternehmen nach sieben Jahren – einer Zeit, in der er gleich zweimal als Interims-Chef einsprang. Vor Clemens Antritt war auch Peters im Gespräch, den Chefposten dauerhaft zu behalten.

Nun verlässt er die Sparte „wegen unterschiedlicher Vorstelllungen über die Ausrichtung des Unternehmens“, teilt die Telekom mit. Peters selbst war nicht zu erreichen. Der Finanzexperte befindet sich in prominenter Gesellschaft: Auch die Chefs für Vertrieb, Marketing und Personal haben ihren Stuhl in den vergangenen sechs Monaten geräumt.

Clemens hat aber nicht nur ein Personalkarussell in Gang gesetzt, sondern auch die Anzahl der Häuptlinge verringert: Früher war T-Systems in zwei rechtlich selbstständige GmbHs mit eigenen Chefs für Personal, Marketing, Vertrieb geteilt. Clemens fasste beide zusammen. Seitdem gibt es nur noch zwei Chefs für die beiden großen Bereiche: Die Großkunden verantwortet Joachim Langmack, ein alter Weggefährte von Clemens aus seiner Zeit beim IT–Dienstleister EDS. Für die kleinen und Mittelstandskunden wählte Clemens den 37-jährigen Rolf Werner, ein Eigengewächs unter den 56 000 Mitarbeitern von T-Systems.

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