Verkehr
Ex-Vorstand Daubertshäuser berät weiter die Deutsche Bahn

Der zum Jahreswechsel ausgeschiedene Bahn-Vorstand Klaus Daubertshäuser arbeitet als Lobbyist für seinen ehemaligen Arbeitgeber. „Herr Daubertshäuser ist weiter für politische Arbeit der Bahn zuständig.“

dpa BERLIN. Der zum Jahreswechsel ausgeschiedene Bahn-Vorstand Klaus Daubertshäuser arbeitet als Lobbyist für seinen ehemaligen Arbeitgeber. „Herr Daubertshäuser ist weiter für politische Arbeit der Bahn zuständig.“

Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn einen entsprechenden Vorabbericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Zu den Einzelheiten wollte das Unternehmen jedoch keine Stellung nehmen. Dem Bericht zufolge hat der Manager und SPD-Politiker eine „Klaus Daubertshäuser Beratungs Gmbh“ gegründet. Die Firma, deren einziger Gesellschafter Daubertshäuser sei, erhalte mehrere Mill. Euro jährlich von der Bahn für die Pflege politischer Kontakte. Daubertshäuser habe angegeben, sieben ehemalige Politiker, darunter Ex-Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD), unter Vertrag zu haben.

Dem „Spiegel“ zufolge erklärte Daubertshäuser, er wolle seinem Nachfolger im Bahn-Vorstand, dem CSU-Politiker Otto Wiesheu, „beim Aufbau von Kontakten in das so genannte Netzwerk Berlin“ behilflich sein. Daubertshäuser gehörte dem Bahnvorstand seit 1994 an. Seit April 2000 war er zuständig für Marketing und politische Beziehungen.

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