Verlagerung deutscher Arbeitsplätze ins Ausland
Unternehmensberater: Jobs wandern verstärkt ab

Sechs von zehn Unternehmensberatern erwarten, dass 2005 weitere Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 1 200 Beratern und Personalexperten, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und das Handelsblatt (Freitagausgabe) durchgeführt haben.

DÜSSELDORF. Gleichzeitig rechnen fast 70 Prozent der Berater damit, dass deutsche Firmen im kommenden Jahr verstärkt Arbeitsplätze ins kostengünstigere Ausland verlagern werden.

Der Umfrage zufolge begründen vor allem mittelständische Unternehmen ihre geplante Jobverlagerung mit enormem bürokratischen Aufwand sowie hohen Steuern und Löhnen. „Unternehmen, die im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen so handeln, ansonsten würden sie in nächster Zeit ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, sagte BDU-Präsident Rémi Redley.

Bei den Unternehmen, die im kommenden Jahr neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen wollen, handelt es sich nach Einschätzung der Berater vor allem um kleinere Betriebe mit weniger als hundert Mitarbeitern. Dagegen rechnet nur jeder zehnte Unternehmensberater damit, dass große Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten 2005 in Deutschland das Stellenangebot erhöhen werden.

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