Vernetzung von Lufthansa und Jetblue
Swiss-Chef Franz überwacht Jetblue

Der Vorstandschef der Schweizer Fluggesellschaft Swiss, Christoph Franz, zieht in den Board der US-Billigfluggesellschaft Jetblue ein. Der 47-Jährige nimmt den Sitz im Auftrag der Deutschen Lufthansa ein, die sich im Januar mit 19 Prozent an der Billigfluglinie aus New York beteiligt und einen Sitz gefordert hatte. Das bestätigte ein Sprecher dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Als Vorstandschef der Swiss, die die Lufthansa seit Juli 2007 voll konsolidiert, hat sich Franz bewährt. Er restrukturierte die angeschlagene Fluggesellschaft und integrierte sie in das Netz der Lufthansa. Als Mitglied des elfköpfigen Aufsichtsrats von Jetblue soll er die Vernetzung von Lufthansa und Jetblue steuern. Ziel ist es, die Flugpläne beider Fluglinien so weit abzustimmen, dass Passagiere in New York umsteigen können. Franz bleibt Vorstandschef der Swiss. Sein Arbeitsvertrag in Zürich ist unbefristet.

Als ein weiterer Kandidat für den Posten war Thomas Winkelmann gehandelt worden. Der Chef der Billigfluggesellschaft Germanwings war Ende der 90er-Jahre bereits Statthalter der Lufthansa in den USA. Der langjährige Lufthanseat soll sich auf die geplante Fusion von Germanwings und Tuifly konzentrieren.

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