Versteckte Kosten im Kleingedruckten
Rechnungen von unseriösen Internetfirmen nicht bezahlen

Immer wieder locken unseriöse Internet-Anbieter mit angeblich kostenlosen Angeboten wie IQ-Tests, Partnervermittlungen oder Warenproben. Doch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein warnt davor, die Anmeldeformulare auf diesen Seiten auszufüllen. Dahinter steckte meist nur die Absicht, insgeheim Verträge abzuschließen.

HB KIEL. Erst in den allgemeinen Geschäftsbedingungen oder den Teilnahmebedingungen finde sich häufig eine Klausel, hinter der beispielsweise ein kostenpflichtiges Angebot oder ein teurer Abonnentenvertrag stecke.

Bezahle der Betroffene die Rechnungen des Anbieters nicht, kämen erst Mahnungen, dann kämen oft Inkassounternehmen ins Spiel und nicht selten forderten auch Rechtsanwälte das Geld.

Gerichtsverfahren gegen hartnäckige Zahlungsverweigerer gebe es kaum, heißt es aus der Verbraucherzentrale weiter. "Denn viele Betroffene weichen dem Druck aus und bezahlen." Doch dazu seien sie rechtlich nicht verpflichtet.

Die Verbraucherschützer empfehlen in diesem Zusammenhang, vor Eingabe der persönlichen Daten stets auf der Anmeldeseite des Internetanbieters das Kleingedruckte zu lesen und gezielt nach versteckten Kostenhinweisen zu suchen. Vorsicht sei geboten, wenn die Postadresse im Impressum fehle. Auch eine ausländische Adresse mache es schwer, die Rechte durchzusetzen, insbesondere bei Reklamationen.

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