Vertragsverlängerung bei Hans-Jörg Vetter
Bankgesellschaft hält wohl an ihrem Chef fest

Der Chef der Bankgesellschaft Berlin, Hans-Jörg Vetter, bleibt dem Institut nach unbestätigten Meldungen weitere fünf Jahre erhalten. Er wird die Bank damit in die Privatisierung führen.

HB BERLIN. „Der Aufsichtsrat hat den Vertrag um fünf volle Jahre verlängert“, hieß es am Dienstag aus Konzernkreisen. Eine andere mit dem Vorgang vertraute Person bestätigte, dass der Kontrakt weiterlaufe. Dies hatte auch die „Börsenzeitung“ berichtet.

Vetter war im Zuge der Sanierung der ehemals existenzbedrohten Bank Anfang Dezember 2001 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt worden und hatte einen harten Sanierungskurs gefahren. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Konzernbeschäftigten – auch durch Verkäufe von Teilunternehmen – von 17 000 auf rund 8 200. Vetter musste bei der Sanierung Auflagen der EU-Kommission erfüllen. Diese sehen nun den Verkauf des noch landeseigenen Konzerns bis Ende 2007 vor.

Die Bank hatte 2004 erstmals seit 1999 wieder Gewinn gemacht. Auch für 2005 hat der Konzern seine Zielmarken offenbar erfüllt. „Es sieht gut aus. Die Ziele sind wohl mindestens erreicht“, sagte eine mit der Situation vertraute Person. Der Konzern kommentierte dies nicht. Nach einem positiven Neun-Monats-Ergebnis hatte die Bank ihren angepeilten Jahresgewinn zuletzt auf 200 von 160 Mill. Euro vor Steuern erhöht.

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