Vertriebskompetzen stärken
Fiats Deutschland-Chef wechselt zu Lamborghini

Audi hat Branchengerüchte bestätigt: Stephan Winkelmann, der bisherige Deutschland-Chef von Fiat, wechselt an die Spitze des italienischen Sportwagenbauers Lamborghini.

HB/hof INGOLSTADT. Der 40-Jährige trete die Nachfolge von Werner Mischke an, der sein Amt als Präsident der Automobili Lamborghini zum Jahreswechsel aus persönlichen Gründen niederlege, teilte die Audi AG (Ingolstadt) am Montag mit. Lamborghini ist eine Tochter von Audi.

Eine nähere Begründung für den Abgang Mischkes wurde nicht gegeben. Zur Berufung Winkelmanns hieß es: „Mit der Ernennung Winkelmanns soll die Vertriebskompetenz weiter gestärkt und die für den nachhaltigen Erfolg der Marke notwendige weltweite Marktdurchdringung erreicht werden.“

Die deutsche Tochter des italienischen Autoherstellers Fiat sucht nun wieder einmal nach einem neuen Chef – dem vierten innerhalb von gut zwei Jahren. Am Freitag Abend hatte der bisherige Vorstandschef der Fiat Automobil AG, der 40-Jährige Stephan Winkelmann nach nur zehn Monaten gekündigt. Als Nachfolger ist nach Spekulationen des Fachblatts „Automobilwoche“ Peter Weis im Gespräch, der die Fiat-Geschäfte in Österreich und der Schweiz führt. Auf ihn käme eine schwierige Aufgabe zu. Fiat hängt auf dem Schlüsselmarkt Deutschland trotz einer relativ frischen Produktpalette hinter seinen Absatzzielen zurück und schreibt chronisch rote Zahlen. Eine tief greifende Restrukturierung, der auch ein Teil der 300 Arbeitsplätze zum Opfer fallen dürfte, scheint unumgänglich.

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