Verwaltungsgericht Düsseldorf: Verbraucher dürfen ihre Medikamente nicht bei dm abholen

Verwaltungsgericht Düsseldorf
Verbraucher dürfen ihre Medikamente nicht bei dm abholen

Die Europa Apotheek Venlo startete zusammen mit dem Drogeriemarkt "dm" in acht Pilotmärkten in Nordrhein-Westfalen ein Projekt, bei dem Kunden die Möglichkeit hatten, Medikamente in einer Filiale zu bestellen und diese dort 72 Stunden später abzuholen. Der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf klagte.

Die Europa Apotheek Venlo darf ihre Logistikkooperation mit "dm" in der bisherigen Form nicht wieder aufnehmen. Dies ist das Ergebnis des Hauptsacheverfahrens des Verwaltungsgerichts Düsseldorf in der Sache dm-drogerie markt gegen den Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf. Mit einer einstweiliger Verfügung mit Sofortvollzug untersagte der Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf das Vorgehen. dm legte gegen den Sofortvollzug Einspruch ein, den der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts mit Beschluss vom 19. Aug. 2005 abwies.

Wie die Europa Apotheek Venlo erklärt, galt der Sicherheit des neuartigen Logistikweges besonderes Augenmerk. So erhielten Abholer ihre Pakete im Drogeriemarkt beispielsweise nur gegen Vorlage eines Abholscheins und des Ausweise. Ziel des Projektes sei es gewesen, den Kunden, die nicht ständig zu Hause sind, die Preisvorteile des Versandhandels weiterzugeben. Mit einem Bonussystem spare jeder Kunde bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln je Packung zwischen 2,50 und 15,00 Euro. Beide Kooperationspartner seien weiterhin der Auffassung, dass alternative Logistikkonzepte das Interesse der Verbrauchers finden.

Aktenzeichen 16 K 5720/04

www.europa-apotheek.com

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