Vita
Nicola Leibinger-Kammüller ist Trumpf

Die Managerin: 1959 Nicola Leibinger-Kammüller (Foto) wird am 15.Dezember in Wilmington im US-Bundesstaat Ohio geboren. Ihr Vater arbeitet damals noch für eine US-Firma. Nach dem Abitur in Gerlingen studiert sie zunächst Germanistik und Anglistik in Freiburg und Vermont (USA), später in Zürich zusätzlich Japanologie.

1992 Nicola Leibinger-Kammüller, die seit über 20 Jahren im Familienunternehmen Trumpf hauptsächlich in der Unternehmenskommunikation arbeitet, übernimmt die Leitung der Berthold-Leibinger-Stiftung, die Kultur-, Bildungs- und Kircheneinrichtungen unterstützt. 1994 wird sie Gesellschafterin des Unternehmens. Aus steuerlichen Gründen hat der Vater bereits Teile des Unternehmens an seine Kinder übertragen.

2005 Ihr Vater ernennt die Philologin, die über das Spätwerk Erich Kästners promovierte, im Oktober überraschend zur Chefin des Unternehmens.

Das Unternehmen: Berthold Leibinger arbeitete als Chefkonstrukteur bei Trumpf und erhielt immer mehr Anteile am Unternehmen, bis er es komplett übernahm. Heute gehört Trumpf der Familie und einer Stiftung. Unter seiner Führung ist der auf Blechbearbeitung spezialisierte Werkzeugmaschinenhersteller zum Weltmarktführer in der Lasertechnologie aufgestiegen. Der Siegeszug der Lasertechnologie im Maschinenbau trägt seine Handschrift. Seine Tochter hat den Umsatz zuletzt um 18 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro gesteigert. Die Rendite lag in den vergangenen Jahren immer über zehn Prozent. Trumpf beschäftigt nach jüngsten Angaben mehr als 8 000 Mitarbeiter.

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