Vodafone-Chef Gent geht
Mit 10 Millionen Pfund in Ruhestand

Christopher Gent, Vorstandsvorsitzender des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone, hat sich am Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet. Das Unternehmen, dem er seit 1985 angehörte, versüßt ihm das Rentnerdasein mit Pensionszahlungen in Höhe von insgesamt mehr als zehn Millionen Pfund (14 Millionen Euro).

HB/dpa LONDON. Gent, der seit 1997 an der Spitze des Konzerns stand, wurde in der Jahreshauptversammlung in London von den Aktionären bei der Amtsübergabe an Arun Sarin mit langem Applaus bedacht.

„Ich hoffe und glaube, dass ich ein Unternehmen in guter Verfassung verlasse“, sagte Gent bei seinem Abschied. Unter der Leitung von Sir Christopher wuchs Vodafone durch Übernahmen zum weltgrößten Mobilfunkanbieter. Zu den Käufen des 55 Jahre alten Spitzenmanagers gehörte auch Mannesmann im Jahr 2000. Sein Nachfolger Sarin nannte Gent einen „visionären Führer“.

Gent geht mit einem Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Im Geschäftsjahr 2002/2003 (31. März) erzielte Vodafone einen Gewinn vor Steuern und Firmenwertabschreibungen in Höhe von 8,43 Milliarden Pfund (11,87 Mrd Euro), ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 30,37 Milliarden Pfund (42,82 Mrd Euro). Der Konzern hat weltweit fast 123 Millionen Kunden.

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