Vom Manager zum Politiker

Ex-EnBW-Chef Claassen drängt in die Politik

Der Wechsel von Politikern in die Wirtschaft ist inzwischen ein gewohntes Bild. Der ehemalige EnBW-Chef Utz Claassen will nun den umgekehrten Weg gehen – und schließt auch die Gründung einer eigenen Partei nicht aus.
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Der ehemalige EnBW-Chef Utz Claassen will in die Politik wechseln. Quelle: dpa

Der ehemalige EnBW-Chef Utz Claassen will in die Politik wechseln.

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Berlin/Hannover/KarlsruheDer frühere Chef des Energiekonzerns EnBW, Utz Claassen, will in die Politik gehen. „Mein Einstieg in die Politik wird kommen“, sagte Claassen der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagsausgabe). Das sei für ihn „beschlossene Sache“. Die Frage sei nur noch, wann und wie. Er schloss dabei auch die Gründung einer eigenen Partei nicht aus. Bislang trat er nach eigenen Worten noch in keine Partei ein.

Er begründete seine Absichten damit, dass zu wenige Persönlichkeiten aus der Wirtschaft politisch aktiv seien. „Wir Unternehmer müssen anfangen, uns politisch stärker zu engagieren. Wir müssen konstruktiv mitgestalten“, sagte Claassen. Ein Parlament von Lehrern und Beamten allein griffe zu kurz.

Mit Blick auf die Parteienlandschaft sagte er, er frage sich, „ob die jetzigen Parteien noch die demokratische Kraft besitzen, die Zukunft unseres Landes so zu gestalten, dass es uns und vor allem unseren Kindern auch nützt“.

  • afp
  • dpa
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2 Kommentare zu "Vom Manager zum Politiker: Ex-EnBW-Chef Claassen drängt in die Politik"

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  • Seine Leistungen als Manager waren durchaus diskussionswürdig.
    Damit passt er sehr gut in die Politik, noch besser direkt nach Brüssel wo noch mehr "Krücken" regieren.

  • Wirklich sympathisch ist er mir ja nicht, aber ich freue mich über jeden, der an prominenter Stelle ausspricht, dass die etablierte Politik an der Interessen des Volkes vorbeiregiert.

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