Vorher Erfolg in Asien-Pazifik-Region
Adidas wechselt Führung in Asien und Nordamerika aus

Adidas-Salomon, der weltweit zweitgrößte Sportartikelausrüster hat seine Führungsmannschaft in den Schlüsselmärkten Nordamerika und Asien ausgewechselt.

HB MÜNCHEN. Nordamerika-Chef und Vorstandsmitglied Ross McMullin könne aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgaben bis auf weiteres nicht wahrnehmen, teilte der Konzern am Montag im fränkischen Herzogenaurach mit. Der 43-jährige US-Amerikaner Jim Stutts, bisheriger Leiter der Region Asien/Pazifik bei Adidas, werde daher kommissarisch Chef der Sorgenregion Amerika. Stutts solle Adidas dort eine starke Marktposition sichern, erklärte Vorstandschef Herbert Hainer. Er bringe dafür 16 Jahre Erfahrung bei Adidas und der hauseigenen Golfmarke Taylormade mit.

Nachfolger für Stutts als Leiter der Region Asien/Pazifik werde der Franzose Christophe Bezu, der das Japan-Geschäft mit aufgebaut habe, teilte der Konzern weiter mit. Neuer Japan-Chef werde der US-Amerikaner Rob Langstaff.

Adidas will am Dienstag auf einem Investorentag über seine Strategien für die einzelnen Regionen informieren, die sich recht unterschiedlich entwickeln: Während der Heimatmarkt Europa, auf den 50 % der Umsätze entfallen, gut läuft und auch das Asiengeschäft seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 nach oben zeigt, verliert der Konzern in Nordamerika seit einiger Zeit Marktanteile und erwartet 2003 währungsbereinigt kein Umsatzwachstum mehr. Auf dem weltweit größten Sportartikelmarkt hatte der Konkurrent von Nike und Puma erst 2002 nach langer Neupositionierung den Turn-Around geschafft.

Die Adidas-Aktie verlor am Montagvormittag leicht um 0,28 Prozent auf 77,86 Euro.

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