Vorstandsvorsitz
Schwäbisch Hall wählt die interne Chef-Lösung

Der bisherige Finanzvorstand Matthias Metz von Deutschlands größter Bausparkasse Schwäbisch Hall wird neuer Chef des Finanzkonzerns. Er tritt die Nachfolge von Vorstandschef Alexander Erdland an, der zum Konkurrenten Wüstenrot & Württembergische (W&W) wechselt.

HB FRANKFURT. Die Berufung des 53-jährigen Metz an die Spitze der zum genossenschaftlichen Verbund gehörenden Bausparkasse sei einstimmig gefallen, teilte Schwäbisch Hall am Montag mit. Der seit 1999 als Finanzchef tätige Banker verfüge eine große Nähe zu den Genossenschaftsbanken.

Erdland wechselt zum 1. März an die Spitze des W&W-Konzerns, dessen Bausparkasse Wüstenrot nach Schwäbisch Hall und der von der Postbank übernommenen BHW die Nummer drei in Deutschland ist. Mit dem Wechsel beendet er seine über 20-jährige Karriere im genossenschaftlichen Finanzverbund. 1997 war Erdland zum Chef von Schwäbisch Hall berufen worden. Der Manager war zeitweise auch als Nachfolger von DZ-Bank-Chef Ulrich Brixner gehandelt worden. Das Spitzeninstitut des genossenschaftlichen Verbundes hatte jedoch Ende Oktober Wolfgang Kirsch zum Vize-Chef ernannt und damit auch die Weichen für die Nachfolge Brixners gegen Erdland gestellt.

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