Vorwurf des Millionenbetruges
Freispruch für Ex-Chef der Berliner Volksbank

Der ehemalige Vorstandschef der Berliner Volksbank, Ulrich Misgeld, sowie drei weitere frühere Manager wurden vom Berliner Landgericht vom Vorwurf des Millionenbetruges freigesprochen.

HB BERLIN. Im Prozess sei kein Nachweis erbracht worden, dass die vier Angeklagten vorsätzlich Anleger schädigen wollten, urteilten die Richter am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft hatte Misgeld, zwei weiteren früheren Volksbank-Managern und dem ehemaligen Chef der Berliner Bauträgergruppe Euwo Holding AG, Peter Schiansky, vorgeworfen, von 1993 bis 1996 mehr als 600 Anleger zweier geschlossener Euwo-Immobilienfonds um insgesamt rund 66,5 Mill. geprellt zu haben.

Mit dem Urteil entsprach das Gericht den Anträgen der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem achtmonatigen Prozess Strafen bis zu vier Jahren Haft gefordert.

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