Vorwurf lautet Betrug und Untreue
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Beate-Uhse-Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsratschef des Flensburger Erotikartikelversenders Beate Uhse AG, Richard Orthmann, ist in das Visier der Fahnder geraten.

HAMBURG. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Ulrich Rotermund, Sohn der Gründerin der Beate Uhse AG, sowie dem ehemaligen Vorstand und Großaktionär der Hamburger Beteiligungsgesellschaft Capital Stage AG, Marco Hahn. Der Vorwurf der Kieler Staatsanwaltschaft gegen die Manager lautet Betrug und Untreue. Dies bestätigt ein Sprecher der Behörde dem Handelsblatt (Montagausgabe) auf Anfrage. Nähere Angaben will die Staatsanwaltschaft mit Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren aber nicht machen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft berühren ausschließlich Vorgänge um die börsennotierte Hamburger Capital Stage AG. Dabei soll es unter anderem bei der Einbringung der Beteiligungsfirma Futura Capitalis AG im April 2001 in die börsennotierte HWAG Hanseatischen Wertpapierhandelshaus AG zu diversen Ungereimtheiten gekommen seien, die zu einer Aufzehrung der später in Capital Stage AG umfirmierten Gesellschaft führte. An der Futura Capitalis waren Orthmann und Hahn beteiligt. Orthmann und Hahn wiesen die Vorwürfe gegenüber dem Handelsblatt zurück und sehen den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gelassen entgegen.

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