VW-Chef
Winterkorn verlässt Salzgitter-Aufsichtsrat

Bye, Bye, Braunschweig: Martin Winterkorn gibt seinen Aufsichtsratsposten bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlhersteller auf. Er habe zu viele Verpflichtungen, heißt es. Eine Nachfolgerin gibt es auch schon.
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BraunschweigVolkswagen-Chef Martin Winterkorn verlässt den Aufsichtsrat der Salzgitter AG. Er hat sich nach 15 Jahren nicht erneut zur Wahl gestellt. Als Grund nannte der Aufsichtsratschef des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers, Rainer Thieme, die vielen Verpflichtungen des Managers. Am Donnerstag wählten die Aktionäre auf der Hauptversammlung in Braunschweig die Mitglieder des Kontrollgremiums für die Kapitalseite. Neu in den Aufsichtsrat kommt unter anderem der ehemalige Personalchef des Unternehmens und jetzige niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD). Er hatte den Konzern für die Aufgabe in der Politik Anfang des Jahres verlassen.

Die Arbeitnehmerseite hatte bereits zuvor unter anderem Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, neu in das Gremium entsandt. Insgesamt sind drei Frauen Mitglieder im neuen Aufsichtsrat. Laut Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann hat das Unternehmen nicht vor, per Quote den Frauenanteil zu erhöhen.

Die Bezüge des Aufsichtsrates sollen künftig nur aus einem Fixum in Höhe von 60.000 Euro für das einfache Mitglied bestehen, der Vorsitzende soll das Dreifache und sein Stellvertreter das Doppelte bekommen. Bislang hatten die einfachen Mitglieder 40.000 Euro, der Stellvertreter 60.000 und der Vorsitzende 80.000 Euro erhalten – zusätzlich jedoch einen erfolgsabhängigen Bonus.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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