Waffenhandel

Vorbereitungen für den Bout-Prozess

Nach seiner Auslieferung an die USA im vergangenen Herbst droht dem mutmaßlichen Waffenhändler Viktor Bout lebenslange Haft. Eine US-Richterin traf eine Entscheidung, die den Prozess beeinflussen könnte.
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Der Waffenhandel ist ein Industriezweig Quelle: dapd

Der Waffenhandel ist ein Industriezweig

(Foto: dapd)

New York Im Prozess gegen den mutmaßlichen Waffenschieber Viktor Bout hat eine US-Richterin dessen Aussagen gegenüber amerikanischen Ermittlern vor seiner Auslieferung von Thailand nach New York für nichtig erklärt. Bout habe die Aussagen nicht freiwillig gemacht, erklärte die Bundesrichterin Shira Scheindlin am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft will den Entscheid der Richterin nun überprüfen.

Bout bekennt sich der Verschwörungsvorwürfe nicht schuldig. Der in Medien als „Händler des Todes“ bezeichnete ehemalige sowjetische Offizier war 2008 in Thailand festgenommen und im vergangenen Jahr an die USA ausgeliefert worden. Die USA werfen Bout illegale Waffengeschäfte unter anderem mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) vor. Ihm droht im Falle einer Verurteilung in den USA eine lebenslange Freiheitsstrafe.

  • dapd
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