Warenhauskette: Karstadt-Finanzchef zurückgetreten

WarenhausketteKarstadt-Finanzchef zurückgetreten

Karstadt steht vor tiefen Einschnitten. Bis 2014 sollen 2000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Nun verliert die Warenhauskette ihren Finanzvorstand. Er geht freiwillig, heißt es. Inoffiziell gibt es angeblich andere Gründe.
  • 0

EssenDie vor tiefen Einschnitten stehende Warenhauskette Karstadt verliert ihren Finanzvorstand. Harald Fraszczak sei aus persönlichen Gründen und in freundschaftlichem Einvernehmen mit dem Unternehmen mit Wirkung zum 9. November 2012 als Finanzvorstand zurückgetreten, teilte die Karstadt Warenhaus GmbH am Mittwoch mit.

Karstadt hatte im Juli einen Konzernumbau angekündigt, der mit dem Abbau von 2000 Arbeitsplätzen bis 2014 verbunden ist. Stellen fallen im Verwaltungsbereich - von den Filialen bis hin zur Zentrale - weg. Betriebsbedingte Kündigungen sollen möglichst vermieden werden, sind jedoch nicht ausgeschlossen. Als Schlüssel des Stellenabbaus gilt eine Vorruhestandsregelung, über die die Mitarbeiter im Oktober informiert wurden. Karstadt hat insgesamt 25.000 Mitarbeiter.

Nach Informationen der Zeitungen der WAZ-Gruppe aus Unternehmenskreisen soll Karstadt-Chef Andrew Jennings angeblich unzufrieden gewesen sein mit der Leistung des Finanzchefs. Diese Informationen wollte ein Karstadt-Sprecher auf Anfrage nicht kommentieren. Im Dezember soll laut den Zeitungsinformationen vom Aufsichtsrat ein neuer Finanzchef für Karstadt bestellt werden.

 

Kommentare zu " Warenhauskette: Karstadt-Finanzchef zurückgetreten"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 7:30 bis 21 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote