Wechsel an Konzernspitze: Klein soll Postbank-Chef werden

Wechsel an Konzernspitze
Klein soll Postbank-Chef werden

Er hat als Vorstandsmitglied bislang das erfolgreiche Privatkundengeschäft der Postbank verantwortet. Künftig soll Wolfgang Klein der gesamten Bank vorstehen.

HB FRANKFURT. Das meldet „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und beruft sich auf Frankfurter Finanzkreise. Wahrscheinlich schon bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 16. März, spätestens aber im Mai, wolle Vorstandsvorsitzender Wulf von Schimmelmann seinen Rücktritt einreichen. Alles spreche dafür, dass Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel den Rücktritt annehmen werde. Schimmelmanns Vertrag läuft eigentlich bis zum Jahr 2008. Ein Sprecher der Bank lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Bereits im Januar waren Spekulationen über einen vorzeitigen Rückzug Schimmelmanns laut geworden. Hintergrund sei die persönliche Lebensplanung des Managers, der an diesem Montag 60 Jahre alt wird, hieß es in Medienberichten. Eine Ausstiegsklausel in seinem bis April 2008 laufenden Vertrag ermögliche ihm den vorzeitigen Abschied. Schimmelmann steht seit acht Jahren an der Spitze der Post-Tochter. Er baute das Geldinstitut zu einer der erfolgreichsten deutschen Privatkundenbanken aus.

Auch die „FAS“ berichtete nun, hinter der vorzeitigen Wachablösung steckten offenbar keine internen Konflikte. Schimmelmann gehe auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Die ehemalige Staatsbank sei erfolgreich privatisiert, im Dax gelistet und habe 15 Millionen Kunden.

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