Wechsel
Stahlvorstand Nonn verlässt Salzgitter

Salzgitter-Manager Johannes Nonn verlässt einem Zeitungsbericht zufolge den Stahlkonzern und wechselt zum Rivalen Schmolz + Bickenbach. Nonn war erst 2010 in den Salzgitter-Vorstand aufgestiegen.
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FrankfurtSalzgitter verliert einem Zeitungsbericht zufolge seinen Stahlvorstand Johannes Nonn. Der Manager quittiere den Job beim zweitgrößten deutschen Stahlkonzern und wechsele zum kleineren deutsch-schweizerischen Rivalen Schmolz + Bickenbach, berichtete die „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe) vorab ohne Angabe von Quellen. Ein Salzgitter-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Schmolz + Bickenbach war am Mittwochabend nicht zu erreichen.

Laut dem Bericht wird Nonn dort Nachfolger von Konzernchef Benedikt Niemeyer, der das in der Schweiz börsennotierte Familienunternehmen im Juni verlassen hatte. Nonn war erst 2010 in den Salzgitter-Vorstand aufgestiegen.

Der Wechsel käme für Salzgitter angesichts der schwierigen Konjunkturlage in einer heiklen Phase. Die flaue Nachfrage und hohe Rohstoffkosten hatten den Gewinn des Konzerns im zweiten Quartal schmelzen lassen. Obwohl günstigere Wechselkurse den Export ankurbelten und der Stahlhandel florierte, forderten der scharfe Wettbewerb und nicht auskömmliche Verkaufspreise Tribut, teilte Salzgitter im August bei Vorlage der Zahlen mit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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